Korallen im Meerwasseraquarium – Arten, Haltung und Pflege
Korallen machen aus einem Meerwasseraquarium ein lebendes Riff. Farben, unterschiedliche Wuchsformen und die sichtbare Bewegung vieler Arten sorgen dafür, dass sich ein Korallenriff ständig verändert. Aus einem kleinen Ableger kann mit der Zeit eine große Kolonie entstehen, die einen ganzen Bereich des Aquariums prägt.
Dabei unterscheiden sich Korallen erheblich voneinander. Eine Acropora benötigt andere Bedingungen als eine Trachyphyllia, eine Euphyllia oder eine Rhodactis.
Die wichtigste Grundlage für erfolgreiche Korallenhaltung ist deshalb nicht ein bestimmtes Produkt oder ein einzelner perfekter Wasserwert. Entscheidend ist, die Bedürfnisse der jeweiligen Koralle zu kennen und Beleuchtung, Strömung, Wasserwerte, Standort und Versorgung möglichst stabil darauf abzustimmen.
Welche Korallen-Gruppen gibt es?
Für die praktische Meerwasseraquaristik werden Korallen häufig in verschiedene Gruppen eingeteilt.
Besonders wichtig sind:
LPS-Korallen
SPS-Korallen
Weichkorallen
Krustenanemonen
Scheibenanemonen
Gorgonien
Diese Einteilung hilft bei der Orientierung, ersetzt aber nicht den Blick auf die jeweilige Art. Auch innerhalb einer Gruppe können sich Lichtbedarf, Strömungsansprüche und Wachstum deutlich unterscheiden.
LPS-Korallen – große Polypen und intensive Farben
LPS steht für „Large Polyp Stony Coral“. Dabei handelt es sich um Steinkorallen mit vergleichsweise großen und häufig sehr fleischigen Polypen.
Typische LPS-Korallen sind:
Euphyllia
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Lobophyllia
Fungia
Goniopora
Alveopora
Blastomussa
Micromussa
Caulastrea
Duncanopsammia
Catalaphyllia
Viele LPS-Korallen kommen mit moderater Beleuchtung gut zurecht und benötigen keine extrem starke Strömung. Besonders Arten mit großem fleischigem Gewebe sollten nicht dauerhaft von einem harten Pumpenstrahl getroffen werden.
LPS-Korallen – Haltung, Arten, Wasserwerte und Pflege
In unserem ausführlichen LPS-Ratgeber findest Du Informationen zu Wasserwerten, Beleuchtung, Strömung, Standort, Fütterung und den wichtigsten LPS-Arten.
SPS-Korallen – kleine Polypen und beeindruckende Kolonien
SPS steht für „Small Polyp Stony Coral“. Diese Steinkorallen besitzen vergleichsweise kleine Polypen und können verzweigte, buschige, plattenförmige oder flächige Kolonien bilden.
Typische SPS-Korallen sind:
Acropora
Montipora
Stylophora
Seriatopora
Pocillopora
Porites
Psammocora
Pavona
Viele SPS bevorzugen eine kräftigere Beleuchtung und eine gute, wechselnde Strömung. Gleichzeitig reagieren sie häufig empfindlicher auf starke Schwankungen der Wasserwerte.
Besonders ein stark wachsendes SPS-Riff entwickelt mit der Zeit einen erheblichen Verbrauch an KH und Calcium. Die Versorgung muss deshalb mit dem Wachstum der Korallen angepasst werden.
SPS-Korallen – Haltung, Arten, Wasserwerte und Pflege
Hier erfährst Du ausführlich, worauf es bei Acropora, Montipora und anderen SPS-Korallen ankommt.
Weichkorallen – Bewegung und natürliche Riffwirkung
Weichkorallen besitzen kein massives Kalkskelett wie LPS- oder SPS-Korallen.
Viele Arten sind vergleichsweise anpassungsfähig und bringen durch ihre Bewegung in der Strömung viel Leben ins Aquarium.
Typische Weichkorallen sind:
Sarcophyton
Sinularia
Lobophytum
Briareum
Xenia
Gerade für Einsteiger können viele Weichkorallen interessant sein. Trotzdem solltest Du ihr Wachstum nicht unterschätzen.
Briareum oder Xenia können unter guten Bedingungen größere Bereiche des Riffs besiedeln. Eine separate Riffinsel kann deshalb sinnvoll sein.
Weichkorallen – Haltung, Arten und Pflege
Hier findest Du weitere Informationen zu Licht, Strömung, Wachstum und Pflege unterschiedlicher Weichkorallen.
Scheibenanemonen – farbenfroh und vielseitig
Scheibenanemonen sind besonders interessant für Bereiche, die nicht extrem stark beleuchtet sind.
Typische Vertreter sind:
Rhodactis
Discosoma
Ricordea yuma
Viele Scheibenanemonen sind vergleichsweise unkompliziert und zeigen trotzdem intensive Farben.
Auch hier solltest Du das Wachstum berücksichtigen. Besonders Rhodactis und Discosoma können sich unter geeigneten Bedingungen vermehren und benachbarte Bereiche besiedeln.
Krustenanemonen – Zoanthus
Zoanthus gehören zu den beliebtesten farbenfrohen Bewohnern eines Meerwasseraquariums.
Sie bilden Kolonien aus vielen einzelnen Polypen und sind in zahlreichen Farbkombinationen erhältlich.
Je nach Variante können sie sich relativ schnell über geeignete Flächen ausbreiten.
Plane deshalb auch bei Zoanthus ausreichend Platz ein und überlege gegebenenfalls, sie auf einer separaten kleinen Riffinsel zu pflegen.
Welche Korallen eignen sich für Anfänger?
Eine pauschale Einteilung in „einfach“ und „schwierig“ ist nur begrenzt sinnvoll. Trotzdem gibt es Korallen, die Veränderungen häufig etwas besser tolerieren als empfindliche SPS-Arten.
Interessante Kandidaten können sein:
Caulastrea
Duncanopsammia
Blastomussa
Montipora digitata
Stylophora pistillata
Rhodactis
Discosoma
Sarcophyton
Wichtiger als der Ruf einer Koralle als „Anfänger-Koralle“ ist aber, dass Dein Aquarium stabil läuft und Du seine wichtigsten Wasserwerte kennst.
Welche Wasserwerte brauchen Korallen?
Korallen reagieren nicht nur auf einzelne Messwerte, sondern auf das gesamte Milieu.
Als grobe Orientierung für viele tropische Riffaquarien können folgende Bereiche dienen:
Temperatur: etwa 24–26 °C
Salinität: etwa 35 PSU
KH: etwa 7–9 dKH
Calcium: etwa 400–450 mg/l
Magnesium: etwa 1.250–1.350 mg/l
Nitrat und Phosphat sollten ebenfalls vorhanden sein und stabil bleiben. Beide Werte möglichst auf null zu reduzieren, ist kein sinnvolles Ziel.
Gerade empfindlichere SPS-Korallen reagieren häufig stärker auf Schwankungen als auf einen geringfügig vom theoretischen Ideal abweichenden, aber stabilen Wert.
Wasserwerte im Meerwasseraquarium – die wichtigsten Werte im Überblick
Hier erklären wir Dir KH, Calcium, Magnesium, Nitrat, Phosphat, Salinität, pH-Wert und ihre wichtigsten Zusammenhänge.
Stabilität ist wichtiger als Perfektion
In der Korallenhaltung wird häufig versucht, jeden Wasserwert möglichst exakt auf einen bestimmten Sollwert einzustellen.
Dabei entstehen manchmal mehr Schwankungen durch die ständigen Korrekturen als durch den ursprünglichen Wert.
Eine langfristig stabile KH ist meist wichtiger als das permanente Nachregeln um wenige Zehntel.
Dasselbe gilt für Salinität, Temperatur und Nährstoffe.
Beobachte deshalb Trends und nicht nur einzelne Messwerte.
KH, Calcium und Magnesium
Steinkorallen benötigen unter anderem Calcium und Carbonate für den Aufbau ihres Kalkskeletts.
Je stärker Acropora, Montipora, Euphyllia und andere Steinkorallen wachsen, desto stärker kann der tägliche Verbrauch steigen.
Deshalb musst Du die Versorgung mit dem Wachstum Deines Riffs anpassen.
KH, Calcium und Magnesium richtig einstellen
Hier zeigen wir Dir, wie diese drei Werte zusammenhängen.
Wie viel Licht brauchen Korallen?
Der Lichtbedarf unterscheidet sich deutlich zwischen verschiedenen Korallen.
Als grobe Orientierung können folgende PAR-Bereiche hilfreich sein:
Wenig Licht: etwa 50–100 PAR
Mittlere Lichtintensität: etwa 100–200 PAR
Stärkere Beleuchtung: etwa 200–300 PAR
Sehr hohe Lichtintensität: ab etwa 300 PAR
Diese Bereiche sind keine festen Grenzwerte.
Eine Acanthophyllia oder Trachyphyllia kann beispielsweise mit wesentlich weniger Licht gut zurechtkommen als viele Acropora.
PAR-Werte einfach erklärt
Hier erfährst Du, warum PAR wesentlich aussagekräftiger ist als eine einfache Watt-pro-Liter-Regel.
Licht messen statt schätzen
Unser Auge eignet sich nur schlecht dafür, die tatsächliche Lichtintensität in einem blau beleuchteten Meerwasseraquarium einzuschätzen.
Deshalb kann eine PAR-Messung besonders bei anspruchsvolleren Korallen sinnvoll sein.
So kannst Du unterschiedliche Lichtzonen bestimmen und Korallen passend dazu platzieren.
Neue Korallen an das Licht gewöhnen
Auch eine grundsätzlich lichthungrige Koralle sollte nicht automatisch direkt an den hellsten Standort gesetzt werden.
Wenn eine Acropora beim Händler unter 150 PAR stand und in Deinem Aquarium plötzlich 350 PAR bekommt, bedeutet das eine erhebliche Veränderung.
Gewöhne neue Korallen deshalb schrittweise an deutlich stärkere Lichtintensitäten.
Welche Strömung brauchen Korallen?
Auch bei der Strömung gibt es erhebliche Unterschiede.
Viele SPS-Korallen bevorzugen eine kräftige und wechselnde Wasserbewegung.
Dazu gehören beispielsweise:
Acropora
Montipora
Stylophora
Seriatopora
Pocillopora
Viele großpolypige LPS bevorzugen dagegen eine sanftere bis mittlere indirekte Wasserbewegung.
Eine Euphyllia darf sich sichtbar in der Strömung bewegen, sollte aber nicht permanent hart in eine Richtung gedrückt werden.
Auch das fleischige Gewebe von Acanthophyllia, Trachyphyllia oder Lobophyllia sollte nicht dauerhaft gegen scharfe Skelett- oder Riffbereiche gedrückt werden.
Strömungs-Pumpen richtig platzieren
Hier erfährst Du, wie Du eine kräftige, aber korallengerechte Wasserbewegung erzeugst.
Der richtige Standort entscheidet
Eine gesunde Koralle kann sich schlecht entwickeln, wenn sie am falschen Standort steht.
Berücksichtige deshalb immer gemeinsam:
Beleuchtung
Strömung
Abstand
Spätere Größe
Wuchsform
Nesselwirkung
Empfindlichkeit des Gewebes
Eine Trachyphyllia steht beispielsweise häufig besser frei auf geeignetem Bodengrund als zwischen scharfkantigem Riffgestein.
Eine Acropora benötigt dagegen genügend Platz für ihre spätere verzweigte Kolonie und eine gute Umströmung.
Korallen richtig platzieren
Hier zeigen wir Dir ausführlich, wie Du den passenden Platz für Deine Korallen findest.
Korallen brauchen Abstand
Ein kleiner Ableger verleitet schnell dazu, Korallen sehr dicht nebeneinander zu setzen.
Das kann später problematisch werden.
Eine kleine Euphyllia kann zu einer großen Kolonie heranwachsen.
Eine Montipora capricornis kann große Platten bilden und andere Korallen beschatten.
Briareum kann größere Flächen überwachsen.
Plane deshalb für die spätere Koralle und nicht nur für den Ableger, den Du heute kaufst.
Nesselwirkung und Kampftentakel
Korallen konkurrieren um Platz.
Einige Arten besitzen besonders starke Nesselzellen oder können lange Kampftentakel ausbilden.
Dazu gehören beispielsweise:
Galaxea
Euphyllia
Catalaphyllia
Lobophyllia
Der Abstand, der tagsüber ausreichend aussieht, kann deshalb nachts plötzlich zu klein werden.
Welche Korallen gehören auf den Bodengrund?
Einige großpolypige LPS werden bevorzugt frei auf einer geeigneten Sandfläche platziert.
Dazu gehören beispielsweise:
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Fungia
Das große fleischige Gewebe sollte möglichst nicht permanent mit scharfem Riffgestein in Kontakt kommen.
Gerade eine farbenprächtige Acanthophyllia oder Trachyphyllia kann auf einer freien Sandfläche außerdem besonders gut zur Geltung kommen.
Welche Korallen wachsen besonders schnell?
Das Wachstum hängt stark von Art und Bedingungen ab.
Relativ schnell können beispielsweise folgende Korallen wachsen:
Montipora digitata
Seriatopora
Stylophora
Briareum
Xenia
Zoanthus
Gerade schnell wachsende Korallen sollten bewusst platziert werden, damit sie später nicht große Bereiche des Riffs übernehmen.
Welche Korallen bleiben eher kompakt?
Wenn Du weniger Platz zur Verfügung hast, können kompakter wachsende Arten interessant sein.
Beispiele sind:
Blastomussa
Micromussa
Caulastrea
Ricordea yuma
Auch diese Korallen wachsen natürlich weiter. Sie lassen sich aber häufig leichter in kleinere Riffbereiche integrieren als eine große verzweigte SPS-Kolonie.
Korallen füttern – notwendig oder nicht?
Viele photosynthetische Korallen leben in Symbiose mit Zooxanthellen und beziehen darüber einen erheblichen Teil ihrer Energie.
Trotzdem können viele Korallen zusätzlich Nahrung aufnehmen.
Besonders deutlich lässt sich das bei großpolypigen Arten beobachten.
Dazu gehören beispielsweise:
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Lobophyllia
Micromussa
Duncanopsammia
Eine gezielte Fütterung kann sinnvoll sein, sollte aber nicht zu einer unnötig hohen Nährstoffbelastung führen.
Woran erkennst Du gesunde Korallen?
Eine gesunde Koralle erkennst Du nicht allein an kräftigen Farben.
Achte auf:
Intaktes Gewebe
Artgerechtes Polypenbild
Plausible Färbung
Keine fortschreitenden Gewebeverluste
Keine ungewöhnlichen braunen Schleimbeläge
Keine offensichtlichen Schädlinge
Eine vorübergehend eingezogene Koralle ist nicht automatisch krank.
Transport, Fütterung, Berührung oder eine Veränderung von Licht und Strömung können dazu führen, dass sich Polypen zeitweise einziehen.
Korallen nach dem Kauf richtig eingewöhnen
Neue Korallen sollten nicht einfach aus dem Transportwasser genommen und sofort dauerhaft an den vermeintlich perfekten Standort gesetzt werden.
Kontrolliere das Tier zunächst sorgfältig und gewöhne es anschließend an die Bedingungen Deines Aquariums.
Besonders bei empfindlicheren Korallen solltest Du Veränderungen bei Licht und Strömung vorsichtig gestalten.
Korallen richtig befestigen
Korallenableger sollten stabil im Riff stehen.
Lose Ableger können durch Schnecken, Einsiedler, Seeigel oder Strömung umgestoßen werden.
Gleichzeitig solltest Du eine neue Koralle nicht vorschnell endgültig festkleben, wenn Du noch nicht sicher bist, ob der Standort tatsächlich passt.
Finde zuerst den richtigen Platz und befestige die Koralle anschließend dauerhaft.
Korallen im Mischriff
Du musst Dich nicht zwingend zwischen LPS, SPS und Weichkorallen entscheiden.
Ein Mischriff kann besonders abwechslungsreich wirken.
Dabei kannst Du unterschiedliche Bereiche schaffen:
Stark beleuchtete und kräftig durchströmte Zonen für passende SPS
Mittlere Bereiche für viele LPS
Ruhigere und weniger stark beleuchtete Bereiche für geeignete LPS und Weichkorallen
Entscheidend ist nicht, überall dieselben Bedingungen zu schaffen.
Nutze die unterschiedlichen Licht- und Strömungszonen Deines Aquariums bewusst.
Korallen im Nano-Aquarium
Auch kleine Meerwasseraquarien können wunderschöne Korallenriffe werden.
Hier ist die Auswahl aber besonders wichtig, weil Platz und Wasservolumen begrenzt sind.
Interessante Kandidaten können beispielsweise sein:
Blastomussa
Micromussa
Caulastrea
Ricordea yuma
Rhodactis
Zoanthus
Groß werdende oder stark nesselnde Korallen benötigen dagegen deutlich mehr Planung.
Welche Korallen passen zu einem großen Riffaquarium?
In einem großen Aquarium kannst Du Korallen langfristig großzügiger wachsen lassen.
Besonders beeindruckend können werden:
Acropora
Montipora
Euphyllia
Goniopora
Sarcophyton
Acanthophyllia
Nutze den zusätzlichen Platz aber nicht unbedingt dafür, möglichst viele kleine Ableger unterzubringen.
Große natürliche Kolonien wirken häufig eindrucksvoller als ein komplett mit kleinen Fragmenten gefülltes Riff.
Korallen bei Korallenland auswählen
Der Korallenbestand verändert sich regelmäßig. Deshalb führen die konkreten Korallennamen in diesem Ratgeber direkt zur jeweiligen Suche im Korallenland-Shop.
Besonders häufig gesucht werden beispielsweise:
Euphyllia
Acropora
Montipora
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Fungia
Goniopora
Rhodactis
Zoanthus
Wenn aktuell kein passendes Tier verfügbar ist, kann sich ein späterer Blick lohnen. Gerade bei Korallen verändert sich das Angebot regelmäßig.
Welche Koralle ist die richtige für Dich?
Wenn Du große Polypen und sichtbare Bewegung möchtest:
Euphyllia
Goniopora
Alveopora
Duncanopsammia
Wenn Du auffällige Solitärkorallen für den Bodengrund möchtest:
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Fungia
Wenn Du verzweigte SPS-Kolonien möchtest:
Acropora
Montipora digitata
Stylophora pistillata
Seriatopora hystrix
Wenn Du farbenfrohe und vergleichsweise kompakte Korallen suchst:
Blastomussa
Micromussa
Ricordea yuma
Zoanthus
Unser Tipp
Kaufe Korallen nicht nur nach Farbe.
Überlege vor dem Kauf:
Wie viel Licht steht am vorgesehenen Standort zur Verfügung?
Wie stark ist dort die Strömung?
Wie groß wird die Koralle später?
Wie stark kann sie nesseln?
Passt sie zu Deinen vorhandenen Korallen?
Sind Deine Wasserwerte stabil genug?
Ein kleiner Ableger sieht heute vielleicht unscheinbar aus. Unter guten Bedingungen kann daraus aber genau die große Kolonie entstehen, die Dein Aquarium in einigen Jahren prägt.
Plane deshalb nicht nur für den nächsten freien Platz im Riff, sondern für das Aquarium, das daraus langfristig werden soll.
Haftungsausschluss
Die Inhalte wurden sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt und dienen als Orientierung. Individuelle Aquarienbedingungen und Reaktionen der Tiere können abweichen.
