Kieselalgen im Meerwasseraquarium verstehen

Braune bis goldbraune Beläge auf Bodengrund, Riffgestein und Scheiben sind besonders in jungen Meerwasseraquarien häufig. Oft handelt es sich um Kieselalgen, sogenannte Diatomeen.

Gerade während der Einfahrphase sind Kieselalgen zunächst kein Grund zur Panik. Für den Aufbau ihrer charakteristischen Zellhüllen benötigen sie Silizium. Bei ungewöhnlich starkem, lang anhaltendem oder immer wiederkehrendem Bewuchs lohnt sich deshalb besonders ein Blick auf Silikat, das verwendete Osmosewasser und die Wasseraufbereitung.

Wichtig: Nicht jeder braune Belag im Meerwasseraquarium besteht aus Kieselalgen. Cyanobakterien, Dinoflagellaten und andere Beläge können ähnlich aussehen. Bevor Du gezielt eingreifst, solltest Du deshalb möglichst sicher bestimmen, womit Du es tatsächlich zu tun hast.

Was sind Kieselalgen?
Kieselalgen werden wissenschaftlich als Diatomeen bezeichnet. Es handelt sich um einzellige Organismen, die sowohl im Süß- als auch im Meerwasser vorkommen. In diesem Ratgeber geht es ausschließlich um Kieselalgen im Meerwasseraquarium.

Im Riffaquarium erscheinen sie häufig als braune, beige oder goldbraune, eher staubige bis samtige Beläge auf Bodengrund, Riffgestein, Riffkeramik, Aquarienscheiben, Pumpen, Technik und Ablegersteinen.

Warum entstehen Kieselalgen im Meerwasseraquarium?
Für das Wachstum von Kieselalgen müssen mehrere Voraussetzungen zusammenkommen. Eine besonders wichtige Rolle spielt verfügbares Silikat. Daneben beeinflussen Licht, weitere Nährstoffe, freie Besiedlungsflächen und die biologische Entwicklung des Aquariums das Wachstum.

Deshalb treten Kieselalgen besonders häufig während der Einfahrphase eines neuen Meerwasseraquariums auf.

Warum ist Silikat so wichtig?
Kieselalgen benötigen Silizium für den Aufbau ihrer Zellhüllen. Im Zusammenhang mit Meerwasseraquarien wird deshalb meist von Silikat gesprochen.

Ist ausreichend verfügbares Silikat vorhanden, kann dies das Wachstum von Kieselalgen ermöglichen oder begünstigen. Ein messbarer Silikatwert bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine massive Kieselalgenplage entstehen muss. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel verschiedener Bedingungen.

Woher Silikat kommen kann, wie Du es misst und wann Handlungsbedarf besteht, erklären wir ausführlich unter Silikat im Meerwasseraquarium.

Woher kommt Silikat im Meerwasseraquarium?
Mögliche Quellen sind:
Ausgangswasser
Unzureichend aufbereitetes Leitungswasser
Erschöpftes Mischbettharz
Nachlassende Wasseraufbereitung
Bestimmte Gesteine oder Materialien
Neuer Bodengrund
Weitere silikathaltige Einträge

Wenn Kieselalgen in einem länger laufenden Aquarium plötzlich wieder stark auftreten, solltest Du deshalb nicht nur das Aquarienwasser betrachten, sondern auch das Wasser überprüfen, das Du regelmäßig zum Nachfüllen und für Wasserwechsel verwendest.

Kieselalgen in der Einfahrphase
Ein neu eingerichtetes Meerwasseraquarium besitzt viele freie Oberflächen. Bakterien, Mikroorganismen, Algen und andere Lebewesen beginnen erst damit, diese Flächen zu besiedeln. Gleichzeitig entwickeln sich Nährstoffkreisläufe und biologische Konkurrenz.

Kieselalgen gehören unter geeigneten Bedingungen häufig zu den frühen Besiedlern. Ein brauner Belag während der Einfahrphase bedeutet deshalb nicht automatisch, dass beim Start etwas falsch gelaufen ist.

Viele wichtige Grundlagen zur Entwicklung eines neuen Beckens findest Du unter Meerwasseraquarium für Anfänger.

Verschwinden Kieselalgen von selbst?
Das kann passieren, einen festen Zeitraum gibt es dafür aber nicht. In jungen Aquarien können Kieselalgen zurückgehen, wenn sich die biologischen Bedingungen verändern, andere Organismen freie Oberflächen besiedeln und weniger Silikat verfügbar ist.

Bleibt dagegen eine dauerhafte Silikatquelle bestehen, können die Beläge länger vorhanden sein oder immer wieder auftreten. Aussagen wie „Kieselalgen müssen nach zwei oder vier Wochen verschwunden sein“ sind deshalb zu pauschal.

Wie erkennst Du Kieselalgen?
Typisch können sein:
Braune bis goldbraune Farbe
Feiner Belag
Staubige oder samtige Oberfläche
Bewuchs auf Sand, Steinen und Scheiben
Relativ leicht entfernbarer Belag

Das Aussehen allein ermöglicht jedoch nicht immer eine sichere Bestimmung.

Kieselalgen oder Cyanobakterien?
Cyanobakterien können ebenfalls braune bis rötlich-braune Beläge bilden. Sie wirken häufig eher zusammenhängend, schleimig oder mattenartig und lassen sich teilweise als größere Beläge ablösen.

Kieselalgen erscheinen dagegen häufig eher staubig oder samtig. Die Farbe allein ist aber kein zuverlässiges Bestimmungsmerkmal.

Kieselalgen oder Dinoflagellaten?
Auch Dinoflagellaten können braune Beläge verursachen. Schleimige Fäden und Gasblasen können Hinweise sein, reichen für eine sichere Diagnose jedoch nicht aus.

Wenn ein vermeintlicher Kieselalgenbelag ungewöhnlich schnell zurückkehrt, schleimig wird, viele Gasblasen bildet oder Korallen deutlich beeinträchtigt, solltest Du die Bestimmung hinterfragen. Bei schwer unterscheidbaren Belägen kann eine Untersuchung unter dem Mikroskop wesentlich aussagekräftiger sein als die Beurteilung nach Farbe oder Foto.

Sind Kieselalgen gefährlich für Korallen?
Ein leichter Kieselalgenbelag auf freien Oberflächen ist normalerweise kein akuter Notfall. Sehr starker Bewuchs kann jedoch problematisch werden, wenn kleine oder empfindliche Korallen und Ableger dauerhaft überzogen oder beschattet werden.

Beläge direkt auf lebendem Korallengewebe solltest Du genauer betrachten. Eingezogene Polypen, Gewebeverlust oder andere deutliche Veränderungen haben möglicherweise eine andere Ursache und sollten nicht automatisch den Kieselalgen zugeschrieben werden.

Welche Schnecken fressen Kieselalgen?
Verschiedene Meerwasserschnecken können feine Algen- und Kieselalgenbeläge abweiden. Welche Arten zu Deinem Aquarium passen, erklären wir in unserer Kaufberatung Welche Schnecken gegen Algen?.

Dort findest Du unter anderem Informationen zu Tectus-, Turbo-, Nerita- und Cerithium-Schnecken.

Wichtig: Kaufe Tiere nicht ausschließlich für ein kurzfristiges Problem. Auch nachdem die Kieselalgen zurückgegangen sind, benötigen die Tiere ausreichend Nahrung.

Braucht jedes neue Aquarium sofort eine große Cleaning-Crew?
Nein. Gerade in einem jungen Meerwasseraquarium sollte die Cleaning-Crew zum tatsächlich vorhandenen Nahrungsangebot passen.

Viele Schnecken einzusetzen, nur weil einige Tage lang braune Beläge auftreten, kann später zu Nahrungsmangel führen. Beginne deshalb lieber mit einer überschaubaren Anzahl geeigneter Tiere und beobachte die weitere Entwicklung.

Kieselalgen auf dem Bodengrund
Auf hellem Sand fallen Kieselalgen besonders schnell auf. Nicht jedes Tier, das den Bodengrund bewegt, frisst allerdings tatsächlich Kieselalgen.

Welche Wirbellosen welche Aufgaben übernehmen, erklären wir unter Welche Tiere halten den Bodengrund sauber?.

Solltest Du Kieselalgen entfernen?
Einen leichten Belag während der Einfahrphase musst Du nicht ständig vollständig entfernen. Stärkere Beläge kannst Du jedoch reduzieren.

Sinnvoll können sein:
Scheiben reinigen
Stärkere Beläge beim Wasserwechsel absaugen
Oberste Sandbereiche vorsichtig reinigen
Technik von starkem Bewuchs befreien
Korallen und kleine Ableger freihalten

Vermeide eine permanente Komplettreinigung des gesamten Aquariums. Gerade ein junges Meerwasseraquarium benötigt Zeit, damit sich biologische Gemeinschaften entwickeln können.

Welche Rolle spielt Osmosewasser?
Bei dauerhaftem oder wiederkehrendem Kieselalgenwachstum ist das Ausgangswasser besonders interessant. Leitungswasser kann Silikat und weitere unerwünschte Stoffe enthalten.

Eine Osmoseanlage reduziert einen großen Teil der gelösten Stoffe im Ausgangswasser. Für ein Meerwasseraquarium ist kontrolliertes Ausgangswasser deshalb eine wichtige Grundlage.

Wenn Kieselalgen dauerhaft auftreten, solltest Du nicht nur das Aquarienwasser, sondern auch Dein produziertes Osmosewasser überprüfen.

Warum kann ein Mischbettharzfilter wichtig sein?
Eine Umkehrosmosemembran entfernt einen sehr großen Teil gelöster Stoffe, aber nicht zwingend alles vollständig. Ein nachgeschaltetes geeignetes Ionenaustauscherharz kann verbleibende Ionen weiter reduzieren.

Wenn hinter Deiner Wasseraufbereitung weiterhin Silikat nachweisbar ist, solltest Du deshalb auch den Zustand des Mischbettharzes überprüfen.

Reicht ein TDS- oder Leitwertmessgerät zur Silikatkontrolle?
Nein. Ein niedriger Gesamtleitwert beziehungsweise TDS-Wert kann ein hilfreicher Hinweis auf die Qualität des aufbereiteten Wassers sein, zeigt Dir aber nicht spezifisch, wie viel Silikat vorhanden ist.

Wenn Du gezielt wissen möchtest, ob Silikat vorhanden ist, benötigst Du eine geeignete Silikatmessung.

Wann solltest Du Silikat messen?
Bei einem typischen vorübergehenden Kieselalgenbelag während der Einfahrphase ist eine sofortige umfangreiche Ursachenforschung nicht immer notwendig.

Eine Silikatmessung wird besonders interessant, wenn:
Kieselalgen ungewöhnlich stark auftreten
Der Bewuchs über längere Zeit bestehen bleibt
Kieselalgen nach dem Rückgang erneut stark auftreten
Das Osmosewasser als Quelle infrage kommt
Ein lange stabiles Aquarium plötzlich betroffen ist
Du eine dauerhafte Silikatquelle vermutest

Solltest Du einen Silikatadsorber einsetzen?
Nicht automatisch. Ein Adsorber ist vor allem dann interessant, wenn tatsächlich ein relevantes Silikatproblem vorliegt und eine nachvollziehbare Ursache besteht.

Bestimmte Adsorbermaterialien können neben Phosphat auch Silikat binden. Ein Phosphatadsorber sollte deshalb trotzdem nicht blind nur wegen brauner Beläge eingesetzt werden.

Prüfe vorher den tatsächlichen Phosphatwert und die Herstellerangaben des verwendeten Produkts. Du möchtest nicht unnötig Phosphat stark reduzieren, während Du eigentlich ein Silikatproblem lösen möchtest.

Welche Rolle spielen Nitrat und Phosphat?
Kieselalgen benötigen neben Silizium weitere Nährstoffe. Trotzdem solltest Du Nitrat und Phosphat nicht allein wegen eines Kieselalgenbelags möglichst auf null reduzieren.

Korallen und andere Organismen benötigen ebenfalls Nährstoffe. Betrachte deshalb immer die gesamten Wasserwerte und nicht nur den sichtbaren Belag.

Hilft weniger Licht oder eine Dunkelkur gegen Kieselalgen?
Kieselalgen betreiben Photosynthese und benötigen Licht. Trotzdem würde ich eine drastische Reduzierung der Beleuchtung oder eine Dunkelkur bei gewöhnlichen Kieselalgen nicht als Standardmaßnahme empfehlen.

Damit reduzierst Du zwar vorübergehend einen Wachstumsfaktor, beseitigst aber eine mögliche Silikatquelle nicht. Gleichzeitig benötigen photosynthetische Korallen eine passende Beleuchtung.

Welche Rolle spielt die Strömung?
Eine gute Strömung verhindert Kieselalgen nicht grundsätzlich. Sie hilft aber dabei, Ablagerungen zu vermeiden und Partikel in Bewegung zu halten.

Stark strömungsarme Bereiche solltest Du deshalb unabhängig von einem Kieselalgenproblem überprüfen.

Sind große Wasserwechsel sinnvoll?
Nicht automatisch. Enthält Dein Ausgangs- oder Osmosewasser Silikat, können häufige große Wasserwechsel immer wieder neues Silikat ins Aquarium eintragen.

Tritt der braune Belag nach Wasserwechseln auffällig stärker auf, solltest Du deshalb zuerst das verwendete Wasser und Deine Wasseraufbereitung kontrollieren.

Kieselalgen plötzlich im alten Meerwasseraquarium
Wenn ein lange stabiles Aquarium plötzlich deutliche Kieselalgenbeläge entwickelt, ist eine Ursachenprüfung sinnvoller als einfaches Abwarten.

Prüfe:
Wurde die Osmoseanlage gewartet?
Ist das Mischbettharz erschöpft?
Hat sich das Ausgangswasser verändert?
Wurde neuer Bodengrund eingebracht?
Wurde neues Gestein oder Material eingesetzt?
Gab es größere Veränderungen im Aquarium?

Gerade dann ist eine Kontrolle von Silikat sinnvoll.

Was tun, wenn die Beläge trotz niedrigem Silikat bleiben?
Dann solltest Du zunächst die Bestimmung hinterfragen. Ein brauner Belag muss nicht aus Kieselalgen bestehen.

Besonders wenn der Belag schleimig ist, viele Gasblasen bildet, sehr schnell zurückkehrt, Fäden entwickelt oder Korallen stark beeinträchtigt, kommen andere Organismen als Ursache infrage.

Bei schwer bestimmbaren braunen Belägen kann eine Untersuchung unter dem Mikroskop sehr hilfreich sein.

Was ist die sinnvollste Reihenfolge?
Belag möglichst sicher bestimmen
Bei einem jungen Aquarium zunächst die Entwicklung beobachten
Starke Beläge vorsichtig entfernen
Wasserwerte kontrollieren
Bei anhaltendem Problem Silikat prüfen
Osmosewasser kontrollieren
Osmoseanlage und Mischbettharz überprüfen
Cleaning-Crew passend zum tatsächlichen Nahrungsangebot einsetzen
Nur bei nachvollziehbarem Bedarf einen geeigneten Adsorber einsetzen
Bei ungewöhnlichem Erscheinungsbild die Bestimmung erneut überprüfen

Typische Fehler bei Kieselalgen
Jeden braunen Belag automatisch für Kieselalgen halten
In der Einfahrphase sofort chemisch eingreifen
Silikat als mögliche Ursache ignorieren
Nur das Aquarienwasser und nicht das Osmosewasser prüfen
Erschöpftes Mischbettharz übersehen
TDS beziehungsweise Leitwert mit einer spezifischen Silikatmessung gleichsetzen
Nitrat und Phosphat auf null reduzieren
Beleuchtung drastisch reduzieren
Eine Dunkelkur als Standardmaßnahme durchführen
Eine sehr große Cleaning-Crew nur für einen kurzfristigen Belag einsetzen
Große Wasserwechsel durchführen, ohne die Qualität des Ausgangswassers zu kennen
Adsorber ohne Messung oder nachvollziehbaren Bedarf einsetzen
Kieselalgen mit Cyanobakterien oder Dinoflagellaten verwechseln
Zu viele Dinge gleichzeitig verändern

Silikat genauer verstehen
Silikat im Meerwasseraquarium
Silikat spielt bei Kieselalgen eine besondere Rolle. Hier erfährst Du, woher es kommen kann, wann eine Messung sinnvoll ist und warum Du auch Dein Osmosewasser überprüfen solltest.

Die richtige Wasseraufbereitung
Wie funktioniert eine Osmoseanlage?
Eine zuverlässige Wasseraufbereitung reduziert unerwünschte Stoffe bereits bevor sie in Dein Aquarium gelangen.

Welche Schnecken gegen Kieselalgen?
Welche Schnecken gegen Algen?
Unsere Kaufberatung hilft Dir dabei, geeignete Meerwasserschnecken auszuwählen, ohne die Cleaning-Crew unnötig groß zu dimensionieren.

Fazit
Kieselalgen gehören besonders in jungen Meerwasseraquarien zu den typischen frühen Besiedlern und sind zunächst kein Grund zur Panik. Bei dauerhaft starkem oder wiederkehrendem Bewuchs solltest Du vor allem Silikat, Osmosewasser und Wasseraufbereitung überprüfen.

Ein leichter Belag während der Einfahrphase benötigt häufig keine aggressive Behandlung. Stärkere Beläge kannst Du vorsichtig entfernen und mit einer passend zusammengestellten Cleaning-Crew kontrollieren.

Treten vermeintliche Kieselalgen plötzlich in einem lange laufenden Aquarium auf oder bleiben sie ungewöhnlich hartnäckig, solltest Du die Osmoseanlage, das Mischbettharz und den Silikatgehalt überprüfen.

Und ganz wichtig: Nicht jeder braune Belag ist eine Kieselalge. Bei ungewöhnlichem Aussehen oder hartnäckigem Verlauf solltest Du die Bestimmung hinterfragen, bevor Du gezielt behandelst.

Unser Tipp
Bevor Du bei braunen Belägen etwas ins Aquarium gibst, kläre zuerst drei Fragen:
Ist es wirklich eine Kieselalge?
Gibt es eine plausible Silikatquelle?
Wie gut ist mein Osmosewasser?

So behandelst Du nicht nur den sichtbaren Belag, sondern kannst bei einem tatsächlichen Kieselalgenproblem gezielt nach der Ursache suchen.

Haftungsausschluss
Die Inhalte wurden sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt und dienen als Orientierung; individuelle Aquarienbedingungen und Reaktionen der Tiere können abweichen. Braune Beläge können von unterschiedlichen Organismen verursacht werden und lassen sich anhand des Aussehens allein nicht in jedem Fall sicher bestimmen.

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Gerd Raabe
Korallenland by Raabe Aquaristik
Ruffinstr. 6 • 94575 Windorf • Deutschland
Tel.: +49 (0)8546 973568 • E-Mail: info@korallenland.de

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