Abschäumer richtig auswählen
Ein guter Abschäumer gehört für viele Meerwasseraquarien zur wichtigsten Technik überhaupt. Er entfernt einen Teil organischer Belastungen aus dem Wasser, unterstützt den Gasaustausch und kann dabei helfen, das Aquarium langfristig stabil zu betreiben. Entscheidend ist aber nicht, einfach den größtmöglichen Abschäumer zu kaufen. Das Gerät muss zu Deinem tatsächlichen Wasservolumen, Fischbesatz, Fütterung und gewünschten Nährstoffniveau passen.
Passende Meerwasser-Technik findest Du bei Korallenland unter Technik – Zubehör – Futter.
Was macht ein Abschäumer überhaupt?
Ein Abschäumer erzeugt sehr feine Luftblasen. An deren Oberfläche können sich bestimmte organische Stoffe anlagern. Der entstehende Schaum wird nach oben in den Sammelbecher transportiert und aus dem Wasserkreislauf entfernt.
Dadurch werden organische Belastungen teilweise aus dem Aquarium entfernt, bevor daraus weitere Nährstoffverbindungen entstehen.
Zusätzlich sorgt die große Luftmenge für einen intensiven Gasaustausch. Das kann die Sauerstoffversorgung unterstützen und ist besonders bei dicht besetzten Aquarien interessant.
Wenn Du die Funktionsweise genauer verstehen möchtest, findest Du dazu unseren Ratgeber Was macht ein Abschäumer?.
Welche Aufgaben übernimmt der Abschäumer?
Ein Abschäumer kann mehrere Aufgaben gleichzeitig unterstützen. Er entfernt einen Teil gelöster und fein verteilter organischer Stoffe, verbessert den Gasaustausch und kann dadurch indirekt Einfluss auf die Nährstoffsituation nehmen.
Wichtig ist aber: Ein Abschäumer ersetzt keine gute Aquarienpflege.
Auch mit einem leistungsfähigen Gerät solltest Du Fütterung, Besatz, Strömung und Wasserwerte im Blick behalten.
Welche Größe sollte der Abschäumer haben?
Die Herstellerangabe zur maximalen Aquariengröße ist ein erster Anhaltspunkt, sollte aber nicht die einzige Grundlage Deiner Entscheidung sein.
Ein 500-Liter-Aquarium mit wenigen kleinen Fischen stellt ganz andere Anforderungen als ein Aquarium gleicher Größe mit vielen Fischen und intensiver Fütterung.
Deshalb solltest Du vor dem Kauf insbesondere folgende Punkte berücksichtigen: tatsächliches Wasservolumen, Fischbesatz, tägliche Futtermenge, Korallenbesatz, gewünschtes Nährstoffniveau und vorhandene Filtertechnik.
Eine gewisse Leistungsreserve ist sinnvoll. Ein extrem überdimensionierter Abschäumer ist aber nicht automatisch besser.
Nicht nur nach der Literangabe kaufen
Ein häufiger Fehler ist, nur auf die große Zahl auf der Verpackung zu schauen.
„Für Aquarien bis 1.000 Liter“ klingt zunächst eindeutig. In der Praxis hängt die tatsächliche Eignung aber stark davon ab, wie das Aquarium betrieben wird.
Bei geringer Belastung kann ein Abschäumer hervorragend funktionieren. Bei sehr starkem Fischbesatz und intensiver Fütterung kann dasselbe Gerät deutlich stärker gefordert sein.
Deshalb ist der Besatz häufig wichtiger als die reine Literzahl.
Welcher Abschäumer bei wenig Fischbesatz?
Wenn Du nur wenige Fische pflegst und eher zurückhaltend fütterst, benötigst Du normalerweise keinen extrem großen Abschäumer.
Ein Gerät, das realistisch zum tatsächlichen Wasservolumen passt, kann hier völlig ausreichend sein.
Gerade in einem nährstoffarmen Korallenaquarium solltest Du außerdem vermeiden, die Nährstoffsituation ausschließlich nach dem Motto „so niedrig wie möglich“ zu steuern.
Nitrat und Phosphat sind nicht einfach nur Abfallstoffe. Korallen und andere Organismen benötigen Nährstoffe.
Welcher Abschäumer bei starkem Fischbesatz?
Je mehr Fische im Aquarium leben und je intensiver Du fütterst, desto größer wird die organische Belastung.
Hier kann ein leistungsfähigerer Abschäumer sinnvoll sein.
Besonders bei größeren Fischen, mehreren täglichen Fütterungen oder starkem Besatz solltest Du etwas Leistungsreserve einplanen.
Trotzdem gilt: Ein größerer Abschäumer kann eine dauerhaft zu hohe Futtermenge oder einen unpassenden Besatz nicht einfach ausgleichen.
Welcher Abschäumer für ein Mischriff?
In einem klassischen Mischriff mit Fischen, LPS-, SPS- und Weichkorallen ist ein gut dimensionierter Abschäumer meist eine sehr sinnvolle Grundlage.
Er sollte leistungsfähig genug sein, um den täglichen organischen Eintrag zuverlässig zu bearbeiten, aber nicht ausschließlich mit dem Ziel betrieben werden, Nitrat und Phosphat auf möglichst nicht nachweisbare Werte zu drücken.
Gerade bei Korallen ist Stabilität wichtiger als extrem niedrige Einzelwerte.
Welcher Abschäumer für ein SPS-Aquarium?
SPS-Aquarien werden häufig mit eher kontrollierten Nährstoffwerten betrieben. Ein leistungsfähiger Abschäumer kann dabei eine wichtige Rolle spielen.
Das bedeutet aber nicht, dass SPS automatisch möglichst „steriles“ Wasser benötigen.
Auch Acropora und andere SPS benötigen Nährstoffe.
Die Kombination aus Abschäumer, Fütterung, Fischbesatz und biologischer Filterung sollte deshalb so abgestimmt sein, dass Nitrat und Phosphat kontrollierbar bleiben, aber nicht ungewollt vollständig gegen null laufen.
Welcher Abschäumer für ein stark besetztes Fisch-Aquarium?
Bei einem Aquarium mit vielen oder größeren Fischen steht die Entfernung organischer Belastungen stärker im Mittelpunkt.
Hier würde ich eher zu einem Modell mit ausreichender Leistungsreserve greifen.
Neben der reinen Abschäumleistung solltest Du besonders auf Luftleistung, Pumpenqualität, einfache Reinigung und einen ausreichend großen Sammelbecher achten.
Wenn täglich größere Futtermengen ins Aquarium gelangen, möchtest Du nicht ständig einen winzigen Schaumtopf leeren müssen.
Innenabschäumer oder Außenabschäumer?
Innenabschäumer stehen normalerweise im Technikbecken. Das ist heute eine der häufigsten Lösungen.
Der Vorteil liegt in der einfachen Installation und darin, dass eventuell austretendes Wasser im Technikbecken bleibt.
Außenabschäumer werden außerhalb des Technikbeckens betrieben. Sie können interessant sein, wenn dort wenig Platz vorhanden ist oder ein spezielles Anlagenkonzept umgesetzt wird.
Dafür müssen Schlauchverbindungen und Anschlüsse besonders zuverlässig ausgeführt sein.
Für ein typisches Meerwasseraquarium mit ausreichend großem Technikbecken ist ein Innenabschäumer häufig die unkompliziertere Lösung.
Wie wichtig ist der Platz im Technikbecken?
Sehr wichtig.
Ein Abschäumer kann technisch hervorragend sein und trotzdem die falsche Wahl darstellen, wenn er nicht vernünftig in Dein Technikbecken passt.
Prüfe deshalb vor dem Kauf unbedingt Grundfläche, Gesamthöhe und den Platz, den Du zum Herausnehmen des Sammelbechers benötigst.
Gerade die Höhe wird häufig unterschätzt. Ein Abschäumer kann zwar unter den Aquarienschrank passen, der Schaumtopf lässt sich aber möglicherweise nicht mehr nach oben abnehmen.
Plane deshalb immer etwas Arbeitsraum ein.
Der richtige Wasserstand im Technikbecken
Viele Innenabschäumer benötigen einen bestimmten Wasserstand, um optimal zu funktionieren.
Steht das Gerät zu tief oder zu flach, kann die Einstellung schwieriger werden.
Deshalb solltest Du vor dem Kauf prüfen, welchen Wasserstand der Hersteller empfiehlt und ob dieser Bereich zu Deinem Technikbecken passt.
Ein gleichbleibender Wasserstand ist ebenfalls wichtig. Schwankt der Wasserstand stark, kann sich auch die Abschäumleistung verändern.
Warum eine konstante Wasserhöhe wichtig ist
Ein Abschäumer arbeitet am besten unter möglichst gleichbleibenden Bedingungen.
Wenn im Abschäumerabteil der Wasserstand ständig steigt und fällt, verändert sich häufig auch der innere Wasserstand im Gerät.
Dadurch kann ein zuvor gut eingestellter Abschäumer plötzlich sehr nass abschäumen oder kaum noch Schaum produzieren.
Ein technisch sinnvoll geplantes Technikbecken mit konstantem Wasserstand erleichtert Dir die Einstellung erheblich.
Wie wichtig ist die Abschäumer-Pumpe?
Die Pumpe ist eines der wichtigsten Bauteile.
Sie beeinflusst Luftmenge, Wasserdurchsatz, Lautstärke, Energieverbrauch und langfristige Zuverlässigkeit.
Achte deshalb nicht nur auf das Gehäuse des Abschäumers.
Eine gute Pumpe sollte ruhig laufen, energieeffizient sein und sich möglichst leicht reinigen lassen.
Auch die Ersatzteilversorgung ist wichtig. Ein Abschäumer kann viele Jahre laufen. Wenn später ein Laufrad oder eine Pumpe benötigt wird, solltest Du passende Ersatzteile bekommen können.
Wie wichtig ist die Lautstärke?
Bei einem Aquarium im Wohnzimmer kann die Lautstärke ein entscheidendes Kaufkriterium sein.
Nicht nur die Pumpe selbst erzeugt Geräusche. Auch angesaugte Luft kann hörbar sein.
Ein gut konstruierter Luftschalldämpfer kann deshalb einen großen Unterschied machen.
Wenn Dir ein sehr leiser Betrieb wichtig ist, solltest Du nicht ausschließlich auf die maximale Leistung achten.
Ein etwas teureres, ruhigeres Gerät kann Dir langfristig deutlich mehr Freude machen.
Regelbarer oder nicht regelbarer Abschäumer?
Eine regelbare Pumpe kann praktisch sein, weil sich die Leistung besser an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt.
Gerade bei schwankendem Besatz oder wenn Du später deutlich mehr Fische pflegen möchtest, bietet eine Leistungsregelung zusätzliche Flexibilität.
Notwendig ist sie aber nicht in jedem Aquarium.
Auch ein gut dimensionierter Abschäumer mit nicht regelbarer Pumpe kann hervorragend funktionieren.
Wichtiger ist, dass das Gerät insgesamt zu Deinem Aquarium passt.
Was bedeutet nass oder trocken abschäumen?
Bei einer eher nassen Einstellung entsteht ein helleres und dünnflüssigeres Abschäumer-Konzentrat. Der Sammelbecher füllt sich entsprechend schneller.
Bei trockener Abschäumung ist das Konzentrat dunkler und stärker konzentriert.
Welche Einstellung besser passt, hängt vom Aquarium und Deinem Ziel ab.
Wichtig ist vor allem, nicht ständig an der Einstellung zu drehen. Nach Veränderungen benötigt ein Abschäumer häufig Zeit, bis sich wieder ein stabiles Schaumbild entwickelt.
Warum schäumt ein neuer Abschäumer manchmal schlecht?
Ein neuer Abschäumer kann eine gewisse Einlaufzeit benötigen.
Produktionsrückstände, neue Kunststoffoberflächen und andere Faktoren können beeinflussen, wie stabil sich der Schaum zunächst bildet.
Auch nach einer gründlichen Reinigung kann sich das Verhalten kurzfristig verändern.
Beurteile einen neuen Abschäumer deshalb nicht nach wenigen Minuten.
Gib ihm etwas Zeit und verändere nicht ständig mehrere Einstellungen gleichzeitig.
Warum dreht der Abschäumer plötzlich durch?
Bestimmte Wasserzusätze können die Oberflächenspannung verändern.
Korallenkleber, Wasseraufbereiter, bestimmte Bakterienpräparate oder andere Zusätze können deshalb dazu führen, dass ein Abschäumer plötzlich stark überschäumt.
Das bedeutet nicht automatisch, dass das Gerät defekt oder falsch eingestellt ist.
Beobachte zuerst, ob kurz zuvor etwas am Aquarium verändert oder zugesetzt wurde.
Wie oft sollte der Abschäumer gereinigt werden?
Der Sammelbecher und besonders der Bereich, in dem der Schaum nach oben steigt, sollten regelmäßig gereinigt werden.
Starke Ablagerungen können die Funktion verschlechtern.
Auch die Pumpe und das Nadelrad beziehungsweise die Luftansaugung benötigen regelmäßige Pflege.
Wie häufig eine vollständige Reinigung notwendig ist, hängt von Gerät und Belastung ab.
Lieber regelmäßig kontrollieren als warten, bis der Abschäumer deutlich an Leistung verliert.
Soll der Abschäumer rund um die Uhr laufen?
In einem klassischen Riffaquarium ist ein kontinuierlicher Betrieb normalerweise sinnvoll.
Dadurch bleibt nicht nur die Abschäumung gleichmäßiger, sondern auch der Gasaustausch.
Ein regelmäßiges An- und Ausschalten kann dagegen stärkere Schwankungen erzeugen.
Besonders nachts kann der Sauerstoffeintrag durch einen laufenden Abschäumer hilfreich sein.
Abschäumer und pH-Wert
Durch den intensiven Kontakt zwischen Wasser und Luft beeinflusst der Abschäumer den Gasaustausch.
Wenn die Raumluft viel CO₂ enthält, kann allerdings auch die angesaugte Luft entsprechend CO₂-reich sein.
Der Abschäumer allein garantiert deshalb keinen hohen pH-Wert.
Wenn Dein pH-Wert dauerhaft ungewöhnlich niedrig ist, solltest Du die gesamte Situation betrachten.
Mehr dazu findest Du unter Der richtige pH-Wert im Meerwasseraquarium.
Abschäumer und Nitrat
Ein Abschäumer entfernt organisches Material, bevor daraus teilweise weitere Abbauprodukte entstehen.
Dadurch kann er indirekt Einfluss auf die spätere Nitratbelastung nehmen.
Er ist aber kein Nitratfilter, der vorhandenes Nitrat einfach aus dem Wasser zieht.
Wenn Nitrat dauerhaft zu hoch oder zu niedrig ist, solltest Du das gesamte System betrachten.
Mehr dazu findest Du unter Nitrat im Meerwasseraquarium.
Abschäumer und Phosphat
Auch bei Phosphat gilt: Der Abschäumer entfernt nicht einfach gelöstes Phosphat wie ein spezieller Adsorber.
Er kann aber organische Stoffe entfernen, bevor daraus weitere Nährstoffe freigesetzt werden.
Ist Phosphat dauerhaft zu hoch, solltest Du zuerst nach der Ursache suchen.
Mehr über Phosphat findest Du unter Phosphat im Meerwasseraquarium.
Wenn Du gezielt mit Adsorber arbeiten möchtest, lies zusätzlich Wofür braucht man Phosphatadsorber?.
Brauche ich zusätzlich Aktivkohle?
Abschäumer und Aktivkohle übernehmen unterschiedliche Aufgaben.
Ein Abschäumer entfernt bestimmte organische Stoffe über den Schaum. Aktivkohle kann dagegen andere gelöste Stoffe und Verfärbungen binden.
Beide Methoden können sich deshalb sinnvoll ergänzen.
Wie Du Aktivkohle sinnvoll einsetzt, erfährst Du unter Aktivkohle richtig einsetzen.
Brauche ich zusätzlich einen UV-Klärer?
Auch ein UV-Klärer übernimmt eine völlig andere Aufgabe als ein Abschäumer.
Ein Abschäumer arbeitet mit organischen Stoffen und Gasaustausch. Ein UV-Klärer kann dagegen frei im Wasser befindliche Mikroorganismen reduzieren, sofern sie durch das Gerät geführt werden.
Ob Du UV überhaupt benötigst, hängt stark vom Aquarium und der jeweiligen Situation ab.
Mehr dazu findest Du unter UV-Klärer – Ja oder nein?.
Die Wasserwerte trotzdem messen
Ein großer Abschäumer bedeutet nicht automatisch perfekte Wasserwerte.
Du solltest weiterhin kontrollieren, wie sich Dein Aquarium tatsächlich entwickelt.
Besonders Nitrat und Phosphat geben Dir wichtige Hinweise darauf, wie Nährstoffeintrag, Fütterung, Besatz und Filterung zusammenwirken.
Welche Tests wirklich sinnvoll sind, erklären wir Dir unter Welche Wassertests brauchst Du wirklich?.
Typische Fehler beim Abschäumer-Kauf
Zu klein kaufen ist ein klassischer Fehler. Ebenso problematisch kann es aber sein, ausschließlich nach der größtmöglichen Herstellerangabe zu kaufen.
Weitere typische Fehler sind zu wenig Platz im Technikbecken, ein ungeeigneter Wasserstand, schlechte Zugänglichkeit zur Reinigung, eine zu laute Pumpe oder fehlende Ersatzteile.
Auch die Vorstellung, ein riesiger Abschäumer könne jedes Nährstoffproblem automatisch lösen, ist falsch.
Der Abschäumer ist ein Teil des gesamten Systems.
Welchen Abschäumer solltest Du kaufen?
Orientiere Dich zuerst an Deinem tatsächlichen Aquarium und nicht an der größten Zahl auf dem Karton.
Berücksichtige das reale Wasservolumen nach Abzug von Riffaufbau und Technik, Deinen Fischbesatz, die Futtermenge und die Größe des Technikbeckens.
Plane etwas Reserve ein, aber überdimensioniere nicht völlig.
Achte besonders auf eine hochwertige und leise Pumpe, einfache Reinigung, passende Einbaumaße und gute Ersatzteilversorgung.
Wenn Du Meerwasser-Technik für Dein Aquarium suchst, findest Du unsere aktuelle Auswahl unter Technik – Zubehör – Futter.
Was macht ein Abschäumer?
Hier erklären wir Dir ausführlich, wie ein Abschäumer funktioniert, welche Stoffe er entfernen kann und warum regelmäßige Reinigung für eine zuverlässige Leistung wichtig ist.
Wasserwerte im Meerwasseraquarium – die wichtigsten Werte im Überblick
Hier erfährst Du, wie Nitrat, Phosphat, pH-Wert und weitere wichtige Werte miteinander zusammenhängen und warum stabile Bedingungen wichtiger sind als möglichst extreme Einzelwerte.
Meerwasseraquarium für Anfänger – Dein Einstieg ins eigene Riff
Wenn Du gerade Dein erstes Meerwasseraquarium planst, findest Du hier die wichtigsten Grundlagen zu Technik, Riffaufbau, Wasserwerten, Einfahrphase und dem späteren Besatz.
Fazit
Der richtige Abschäumer ist nicht automatisch der größte Abschäumer.
Für eine gute Auswahl zählen tatsächliches Wasservolumen, Fischbesatz, Fütterung, Nährstoffsituation, Technikbecken und die gewünschte Leistungsreserve.
Ein gut gewähltes Gerät sollte zuverlässig arbeiten, einfach zu reinigen sein, möglichst leise laufen und langfristig zu Deinem Aquarium passen.
Achte deshalb weniger auf beeindruckende Maximalangaben und stärker darauf, wie Dein Aquarium tatsächlich betrieben wird.
Dann wird der Abschäumer zu einem zuverlässigen Teil Deiner Filtertechnik – und nicht zu einem Gerät, das Du nach kurzer Zeit wieder ersetzen musst.
Haftungsausschluss
Die Inhalte dieser Kaufberatung wurden sorgfältig erstellt und dienen als Orientierung. Die tatsächlich benötigte Abschäumer-Leistung kann je nach Wasservolumen, Fischbesatz, Fütterung, Filterkonzept und den individuellen Bedingungen in Deinem Aquarium abweichen.
