Korallen richtig füttern
Korallen sind Tiere – trotzdem gehört Licht für viele Arten zu den wichtigsten Grundlagen ihrer Energieversorgung. Der Grund dafür ist die enge Lebensgemeinschaft vieler Korallen mit Zooxanthellen. Diese einzelligen Algen leben im Gewebe der Koralle und stellen ihr über die Photosynthese einen erheblichen Teil der benötigten Energie zur Verfügung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Korallen ausschließlich vom Licht leben. Viele Korallen können zusätzlich Plankton, kleine Nahrungspartikel und gelöste Stoffe aus dem Wasser aufnehmen. Wie wichtig diese zusätzliche Ernährung ist, unterscheidet sich erheblich zwischen den verschiedenen Korallenarten.
Die richtige Korallenfütterung besteht deshalb nicht darin, möglichst viel Futter ins Aquarium zu geben. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Licht, verfügbaren Nährstoffen, geeigneter Nahrung, Strömung und stabilen Wasserwerten.
Korallen im Meerwasseraquarium – Arten, Haltung und Pflege
Hier erfährst Du, wie sich LPS-Korallen, SPS-Korallen und Weichkorallen unterscheiden und welche Anforderungen sie an Licht, Strömung, Wasserwerte und Standort stellen.
Leben Korallen nur vom Licht?
Nein. Licht liefert der Koralle selbst keine Nahrung. Vielmehr ermöglicht es den Zooxanthellen im Korallengewebe die Photosynthese. Dabei entstehen energiereiche Stoffe, von denen die Koralle profitiert.
Viele photosynthetische Korallen decken auf diesem Weg einen großen Teil ihres Energiebedarfs. Gleichzeitig können zahlreiche Arten zusätzlich Nahrung aus ihrer Umgebung aufnehmen.
Korallen können je nach Art unter anderem nutzen:
Zooplankton
sehr kleine Krebstiere
feine organische Partikel
Schwebstoffe
geeignetes Staubfutter
kleines Granulat
feines Frostfutter
gelöste organische Stoffe
Wie gut eine Koralle bestimmte Nahrung aufnehmen kann, hängt unter anderem von der Größe ihrer Polypen und ihrem natürlichen Ernährungsverhalten ab. Deshalb ist die Aussage „Korallen brauchen nur Licht“ genauso zu einfach wie die Behauptung, jede Koralle müsse regelmäßig direkt gefüttert werden.
Die vier Grundlagen einer guten Korallenversorgung
Für langfristig gesunde Korallen solltest Du vier Bereiche gemeinsam betrachten:
Licht
Nährstoffversorgung
zusätzliche Ernährung
stabile Wasserwerte
Keiner dieser Bereiche sollte völlig isoliert betrachtet werden. Eine Koralle kann beispielsweise ausreichend Futter erhalten und trotzdem schlecht wachsen, wenn die Beleuchtung nicht zum Standort passt. Umgekehrt hilft sehr viel Licht wenig, wenn wichtige Nährstoffe dauerhaft kaum verfügbar sind oder die Wasserwerte ständig schwanken.
Wie viel Licht tatsächlich an Deiner Koralle ankommt, lässt sich besser über PAR-Werte beurteilen als allein anhand der Leistung Deiner Lampe.
Nährstoffe sind nicht dasselbe wie Korallenfutter
Nitrat und Phosphat werden in der Meerwasseraquaristik manchmal ausschließlich als unerwünschte Wasserwerte betrachtet. Das ist zu einfach. Korallen und ihre Zooxanthellen benötigen Nährstoffe für zahlreiche biologische Prozesse. Ein Aquarium mit dauerhaft nicht nachweisbarem Nitrat oder Phosphat ist deshalb nicht automatisch besonders gut versorgt.
Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass hohe Nährstoffwerte grundsätzlich besser wären. Entscheidend ist ein stabiles und zum Aquarium passendes Gleichgewicht.
Mehr dazu findest Du unter Nitrat im Meerwasseraquarium und Phosphat im Meerwasseraquarium.
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen Nährstoffen und Futter. Ein messbarer Nitrat- und Phosphatwert ersetzt nicht automatisch die Möglichkeit einer Koralle, partikuläre Nahrung aufzunehmen. Umgekehrt solltest Du niedrige Nährstoffwerte nicht einfach durch möglichst viel Korallenfutter ausgleichen.
Welche Korallen profitieren besonders von einer gezielten Fütterung?
Besonders bei vielen LPS-Korallen lässt sich die aktive Futteraufnahme gut beobachten. Ihre teilweise großen und fleischigen Polypen können geeignete Nahrungspartikel gezielt aufnehmen.
Typische Beispiele sind:
Acanthophyllia
Trachyphyllia
Scolymia
Lobophyllia
Duncanopsammia
Euphyllia
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede dieser Korallen regelmäßig oder täglich gefüttert werden muss. Auch innerhalb der LPS-Korallen unterscheiden sich Futteraufnahme, Partikelgröße und Futterreaktion deutlich. Beobachte deshalb immer Deine individuelle Koralle.
LPS-Korallen richtig füttern
Großpolypige LPS-Korallen eignen sich häufig besonders gut für eine gezielte Fütterung. Je nach Art können kleine Mengen geeigneter Nahrung angeboten werden, beispielsweise feines Frostfutter, kleine Krebstiere, Zooplankton oder spezielles LPS-Korallenfutter.
Dabei gilt: Die Futtergröße muss zur Koralle passen. Eine große Acanthophyllia kann andere Nahrungspartikel aufnehmen als eine feinere Euphyllia. Auch wenn eine Koralle theoretisch größere Futterstücke aufnehmen könnte, bedeutet ein möglichst großes Futterstück nicht automatisch eine bessere Versorgung. Kleine, gut aufnehmbare Portionen sind meist sinnvoller.
SPS-Korallen richtig füttern
Auch SPS-Korallen leben nicht ausschließlich von Licht. Durch ihre sehr kleinen Polypen können sie jedoch wesentlich kleinere Nahrungspartikel aufnehmen als viele LPS-Korallen.
Bei Arten wie Acropora oder Montipora kommt deshalb vor allem sehr feine Nahrung infrage. Eine klassische Zielfütterung mit größeren Futterpartikeln ist hier meist ungeeignet. Feines Plankton oder sehr kleine Schwebstoffe können dagegen grundsätzlich aufgenommen werden.
Bei SPS-Korallen solltest Du die Fütterung besonders stark im Zusammenhang mit Beleuchtung, Strömung, Nitrat, Phosphat und stabilen Wasserwerten betrachten. Eine höhere Futtermenge kann ungeeignete Haltungsbedingungen nicht kompensieren.
Wie werden Weichkorallen gefüttert?
Auch bei Weichkorallen gibt es keine allgemeingültige Fütterungsregel. Viele häufig gepflegte photosynthetische Weichkorallen erhalten einen großen Teil ihrer Energie über ihre Zooxanthellen und können zusätzlich feine Partikel oder gelöste Stoffe aufnehmen.
Andere Korallen ohne ausreichende photosynthetische Versorgung sind dagegen wesentlich stärker oder vollständig auf Nahrung aus dem Wasser angewiesen. Deshalb solltest Du vor der Fütterung immer wissen, welche Korallenart Du tatsächlich pflegst und wie sie sich natürlicherweise ernährt.
Was sind azooxanthellate Korallen?
Nicht alle Korallen besitzen Zooxanthellen. Solche nicht photosynthetischen beziehungsweise azooxanthellaten Korallen können ihren Energiebedarf nicht auf die gleiche Weise über die Photosynthese von Symbiosealgen decken. Sie sind deshalb wesentlich stärker auf eine regelmäßige Versorgung mit geeigneter Nahrung angewiesen.
Diese Tiere können deutlich anspruchsvoller sein, weil nicht nur die Futterart stimmen muss. Auch Futterhäufigkeit, Strömung, Wasserqualität und die daraus resultierende zusätzliche Nährstoffbelastung müssen beherrscht werden. Für Einsteiger sind solche Korallen deshalb häufig weniger geeignet.
Zielfütterung oder Futter im Aquarium verteilen?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der Zielfütterung wird das Futter möglichst direkt an die gewünschte Koralle gebracht. Das eignet sich besonders für großpolypige LPS-Korallen, bei denen Du die Futteraufnahme unmittelbar beobachten kannst.
Feines Korallenfutter oder Plankton kann dagegen kontrolliert im Aquarium verteilt werden. Dadurch können viele kleine Polypen und andere Filtrierer erreicht werden.
Zielfütterung:
Futter gelangt gezielter zur Koralle
Futteraufnahme lässt sich beobachten
geringere Mengen können ausreichen
Fische und Garnelen können das Futter trotzdem wegnehmen
Verteilung im Aquarium:
viele Korallen gleichzeitig erreichbar
geeignet für sehr feine Nahrung
ein größerer Teil kann im Filtersystem oder auf der Dekoration landen
Nährstoffeintrag lässt sich schwieriger kontrollieren
In einem Mischriff kann eine Kombination beider Methoden sinnvoll sein.
Wie erkennst Du, dass eine Koralle Futter aufnimmt?
Gerade bei LPS-Korallen kannst Du die Futterreaktion häufig direkt beobachten.
Mögliche Anzeichen sind:
Fangtentakel werden ausgefahren
Polypen öffnen sich stärker
Futter wird festgehalten
der Polyp zieht die Nahrung Richtung Mundöffnung
das Futter verschwindet nach und nach im Polypen
Nicht jede Reaktion bedeutet allerdings automatisch, dass das Futter vollständig aufgenommen und verwertet wird. Bleibt Futter längere Zeit auf der Koralle liegen oder wird wieder abgestoßen, solltest Du Partikelgröße und Futterart überprüfen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Korallenfütterung?
Viele Korallen zeigen in den Abend- oder Nachtstunden eine verstärkte Futterreaktion. Bei manchen Arten werden nach dem Ausschalten oder Dimmen der Beleuchtung deutlich mehr Tentakel sichtbar.
Das bedeutet allerdings nicht, dass grundsätzlich jede Koralle nachts gefüttert werden muss. Beobachte Deine Tiere. Wenn Du erkennst, dass bestimmte Korallen zu einer bestimmten Tageszeit ihre Fangtentakel ausfahren, ist das häufig ein guter Zeitpunkt für eine gezielte Fütterung. Auch die regelmäßige Fütterung der Fische kann bei manchen Korallen eine Futterreaktion auslösen.
Solltest Du die Strömungs-Pumpen beim Füttern ausschalten?
Bei einer gezielten Fütterung größerer LPS-Korallen kann es sinnvoll sein, eine sehr starke Strömung kurzzeitig zu reduzieren. Das Futter wird dadurch nicht sofort von der Koralle weggeblasen.
Die gesamte Wasserbewegung über längere Zeit vollständig abzuschalten ist jedoch meist nicht notwendig. Strömung transportiert feine Nahrung und Sauerstoff zu den Korallen und führt Stoffwechselprodukte wieder ab. Gerade bei fein verteiltem Futter ist eine geeignete Wasserbewegung deshalb wichtig.
Wie Du Deine Pumpen sinnvoll ausrichtest, erklären wir unter Strömungs-Pumpen richtig platzieren.
Sollte der Abschäumer während der Fütterung ausgeschaltet werden?
Bei sehr feinem Korallenfutter oder Plankton kann ein leistungsfähiger Abschäumer einen Teil der eingebrachten organischen Stoffe relativ schnell wieder aus dem Wasserkreislauf entfernen. Deshalb kann es je nach Fütterungsmethode sinnvoll sein, die Abschäumung für einen begrenzten Zeitraum zu reduzieren oder entsprechend der Empfehlung des verwendeten Futters vorzugehen.
Ein dauerhaftes oder sehr langes Abschalten ist jedoch keine gute Strategie. Der Abschäumer erfüllt wichtige Aufgaben bei der Entfernung organischer Stoffe und beim Gasaustausch. Entscheidend ist nicht, möglichst lange möglichst viel Futter im Wasser zu halten, sondern eine kontrollierte Fütterung zu erreichen.
Wie oft solltest Du Korallen füttern?
Eine pauschale Zahl wie „dreimal pro Woche“ oder „jeden Abend“ ist für alle Aquarien ungeeignet.
Wie häufig eine zusätzliche Fütterung sinnvoll ist, hängt unter anderem ab von:
Korallenart
Korallenbesatz
Fischbesatz
Fütterung der Fische
Futterart
Nährstoffwerten
Filterung
Abschäumung
Aquariengröße
individueller Futteraufnahme
Beginne bei einer zusätzlichen Korallenfütterung lieber vorsichtig. Kleine Mengen geben Dir die Möglichkeit zu beobachten, wie die Tiere reagieren und wie sich Nitrat und Phosphat entwickeln.
Mehr Futter bedeutet nicht automatisch mehr Wachstum
Korallen benötigen Energie und Nährstoffe für Wachstum und Gewebeaufbau. Daraus darf jedoch nicht der Schluss entstehen, dass mehr Futter automatisch schnelleres Wachstum verursacht.
Nicht aufgenommenes Futter wird im Aquarium durch Bakterien und andere Organismen verarbeitet. Dadurch können unter anderem Nitrat und Phosphat ansteigen. Eine dauerhaft übertriebene Fütterung kann zusätzlich Ablagerungen und eine stärkere organische Belastung fördern.
Das Ziel lautet deshalb nicht „möglichst viel Futter“, sondern möglichst passende Nahrung in einer sinnvollen Menge.
Nitrat und Phosphat nach Beginn der Korallenfütterung beobachten
Wenn Du Deine Korallen erstmals regelmäßig zusätzlich fütterst, solltest Du besonders auf die Entwicklung von Nitrat und Phosphat achten. Interessant ist dabei weniger ein einzelner Messwert als der langfristige Trend.
Steigen die Werte nach einer deutlichen Erhöhung der Fütterung kontinuierlich, ist das ein Hinweis darauf, dass mehr Nährstoffe in das System gelangen, als derzeit verbraucht oder exportiert werden. Reduziere in diesem Fall nicht reflexartig Nitrat oder Phosphat mit immer stärkeren Gegenmaßnahmen. Prüfe zuerst, ob Futtermenge und Futterhäufigkeit tatsächlich sinnvoll sind.
Stabile Wasserwerte bleiben wichtiger als maximale Fütterung
Fütterung ist nur ein Baustein erfolgreicher Korallenhaltung. Auch die beste Nahrung kann starke Schwankungen bei Salinität, KH, Temperatur oder Nährstoffwerten nicht ausgleichen.
Wasserwerte im Meerwasseraquarium – die wichtigsten Werte im Überblick
Hier erklären wir Dir die wichtigsten Wasserwerte und ihre Zusammenhänge.
Warum stabile Wasserwerte entscheidend sind
Nicht die Jagd nach vermeintlich perfekten Einzelwerten, sondern möglichst gleichmäßige Bedingungen schaffen eine gute Grundlage für gesunde Korallen.
Kann Korallenfutter schlechte Bedingungen ausgleichen?
Nein. Bleibt eine Koralle dauerhaft geschlossen, verliert Farbe oder zeigt Geweberückgang, solltest Du nicht automatisch mehr füttern.
Mögliche Ursachen können beispielsweise sein:
ungeeignete Beleuchtung
zu starke oder zu schwache Strömung
schwankende Wasserwerte
Nährstoffprobleme
falscher Standort
Vernesselung durch Nachbarkorallen
Temperaturstress
Schädigungen oder Erkrankungen
Mehr Futter kann in einer solchen Situation sogar zusätzliche Probleme verursachen. Weitere Hinweise zur Ursachenfindung findest Du unter Korallenstress erkennen.
Welche Rolle spielt der Standort bei der Fütterung?
Auch der Standort beeinflusst, wie gut Nahrung eine Koralle erreicht. Eine Koralle in sehr starker direkter Strömung kann größere Futterpartikel möglicherweise kaum festhalten. In nahezu strömungsfreien Bereichen erreichen feine Nahrungspartikel die Polypen dagegen schlechter und Ablagerungen können sich leichter sammeln.
Licht und Strömung sollten deshalb immer gemeinsam zur jeweiligen Korallenart passen. Mehr dazu erfährst Du unter PAR-Werte einfach erklärt und Strömungs-Pumpen richtig platzieren.
Welches Korallenfutter ist das richtige?
Es gibt nicht das eine Korallenfutter, das für jede Koralle optimal ist. Entscheidend sind Korallenart, Polypengröße, Futtergröße, Fütterungsmethode und die bestehende Nährstoffversorgung Deines Aquariums.
Welches Korallenfutter passt?
Hier erklären wir Dir die Unterschiede zwischen feinem Korallenfutter, Plankton und Futter für größere LPS-Korallen und zeigen, welche Futterart zu welchen Tieren passen kann.
Praktische Korallenland-Fütterungs-Checkliste
Bevor Du zusätzlich fütterst:
Korallenart bestimmen
natürliche Ernährungsweise berücksichtigen
Nitrat und Phosphat kontrollieren
geeignete Futtergröße auswählen
mit kleinen Mengen beginnen
Während der Fütterung:
Futterreaktion beobachten
größere LPS bei Bedarf gezielt füttern
Strömung nur bei Bedarf kurzfristig reduzieren
Futter nicht auf empfindlichem Gewebe liegen lassen
darauf achten, ob die Nahrung tatsächlich aufgenommen wird
Nach der Fütterung:
Futterreste beobachten
Nitrat und Phosphat regelmäßig kontrollieren
Entwicklung der Korallen über mehrere Wochen beurteilen
Futtermenge nur langsam verändern
nicht mehrere Faktoren gleichzeitig verändern
Unser Tipp
Betrachte Korallenfütterung nicht als isolierte Maßnahme. Eine gesunde Koralle entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus geeigneter Beleuchtung, stabilen Wasserwerten, ausreichender Nährstoffverfügbarkeit, passender Strömung und – je nach Korallenart – einer geeigneten zusätzlichen Ernährung.
Füttere deshalb nicht nach dem Motto „viel hilft viel“. Beobachte Deine Tiere und gib ihnen das, was sie tatsächlich aufnehmen können.
Kurz zusammengefasst
Korallen leben nicht ausschließlich vom Licht. Viele Arten erhalten zwar einen großen Teil ihrer Energie über ihre Zooxanthellen, können zusätzlich aber Nahrung aus dem Wasser aufnehmen. Besonders zahlreiche LPS-Korallen lassen sich gut gezielt füttern, während SPS-Korallen wesentlich kleinere Nahrungspartikel benötigen. Nicht photosynthetische Korallen sind besonders stark auf eine regelmäßige Nahrungsversorgung angewiesen.
Eine zusätzliche Fütterung sollte immer zum Korallenbesatz und zur Nährstoffsituation Deines Aquariums passen. Zu viel Futter kann Nitrat und Phosphat erhöhen und die Wasserqualität belasten.
Der wichtigste Grundsatz lautet: Licht + verfügbare Nährstoffe + artspezifische Ernährung + stabile Wasserwerte gehören zusammen.
Haftungsausschluss
Die Inhalte wurden sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt und dienen als Orientierung. Individuelle Aquarienbedingungen und Reaktionen der Tiere können abweichen.
