Euphyllia – Haltung, Arten, Strömung & Pflege

Euphyllia gehören zu den beliebtesten LPS-Korallen im Meerwasseraquarium. Ihre großen, fleischigen und teilweise sehr langen Tentakel bewegen sich weich in der Strömung und bringen eine besondere Dynamik ins Riff. Gleichzeitig findest Du bei Euphyllia eine enorme Farbvielfalt – von kräftigem Grün über Gelb und Gold bis zu Orange, Pink und mehrfarbigen Varianten.
Zu den bekanntesten Formen gehören Fackelkorallen und Hammerkorallen. Trotz ähnlicher Grundansprüche unterscheiden sie sich in Wuchsform, Tentakellänge und teilweise auch in ihrer Nesselwirkung. Wer Euphyllia langfristig erfolgreich pflegen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Farbe achten. Beleuchtung, Strömung, stabile Wasserwerte und vor allem ausreichend Platz entscheiden darüber, wie gut sich die Koralle entwickelt.

Euphyllia auf einen Blick
Korallen-Gruppe: LPS-Korallen
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Beleuchtung: meist mittel
Strömung: leicht bis mittel, indirekt und wechselnd
Standort: häufig unterer bis mittlerer Riffbereich
Wachstum: je nach Art verzweigt oder zusammenhängend
Fütterung: zusätzliche Fütterung möglich
Aggressivität: mittel bis stark
Besonderheit: große bewegliche Polypen und teilweise weitreichende Nesseltentakel

LPS-Korallen – Haltung, Arten & Pflege
Euphyllia gehören zu den LPS-Korallen. In unserem großen LPS-Ratgeber erfährst Du mehr über die gemeinsamen Grundlagen dieser Korallen-Gruppe und die Unterschiede zu anderen LPS.

Welche Euphyllia-Arten gibt es?
Unter dem Namen Euphyllia werden in der Meerwasseraquaristik verschiedene beliebte Korallen angeboten. Bei Korallenland findest Du im Korallen-Lexikon aktuell ausführliche Informationen zu drei besonders bekannten Formen.

Euphyllia glabrescens – Fackelkoralle
Euphyllia glabrescens ist die klassische Fackelkoralle oder Torch Coral. Ihre langen, einzelnen Tentakel können sich weit ausdehnen und bewegen sich besonders auffällig in der Strömung. Sie gehört zu den Euphyllia, bei denen Du den Abstand zu anderen Korallen besonders großzügig planen solltest.

Euphyllia ancora – Hammerkoralle
Euphyllia ancora besitzt die charakteristischen hammer- beziehungsweise ankerförmigen Tentakelspitzen. Ein wichtiges Merkmal ist ihre zusammenhängende beziehungsweise mauerförmige Wuchsform. Dadurch unterscheidet sie sich von der verzweigt wachsenden Euphyllia paraancora.

Euphyllia paraancora – verzweigte Hammerkoralle
Euphyllia paraancora besitzt ebenfalls die typischen hammerförmigen Tentakelspitzen, wächst jedoch verzweigt und bildet einzelne Köpfe. Dadurch lassen sich größere Kolonien häufig leichter teilen als die zusammenhängend wachsende Euphyllia ancora.

Euphyllia glabrescens, ancora oder paraancora – wo liegt der Unterschied?
Euphyllia glabrescens: Fackelkoralle mit langen, einzelnen Tentakeln – verzweigtes Wachstum – starke Nesselwirkung
Euphyllia ancora: Hammerkoralle mit hammerförmigen Tentakelspitzen – zusammenhängende beziehungsweise mauerförmige Wuchsform
Euphyllia paraancora: Hammerkoralle mit hammerförmigen Tentakelspitzen – verzweigte Wuchsform mit einzelnen Köpfen
Für die Auswahl ist deshalb nicht nur die Farbe interessant. Überlege auch, welche Wuchsform zu Deinem Riffaufbau passt und wie viel Platz die Koralle langfristig bekommen kann.

Wie viel Licht brauchen Euphyllia?
Viele Euphyllia kommen mit einer mittleren Lichtintensität gut zurecht. Als grobe Orientierung können bei den häufig gepflegten Arten etwa 75–150 PAR ein sinnvoller Ausgangspunkt sein. Das ist jedoch kein fester Zielbereich, den Du unbedingt erreichen musst.
Entscheidend sind immer die konkrete Koralle, ihre bisherige Lichtgewöhnung, das Spektrum, die Beleuchtungsdauer, die Nährstoffversorgung und die übrigen Bedingungen im Aquarium. Eine Euphyllia, die bisher bei moderater Beleuchtung gepflegt wurde, solltest Du nicht plötzlich unter die stärkste Stelle Deiner Lampe setzen.
Mehr Licht bedeutet außerdem nicht automatisch intensivere Farben oder schnelleres Wachstum. Eine zu starke oder zu schnelle Lichtsteigerung kann genauso Stress verursachen wie dauerhaft zu wenig Licht.
Mehr dazu erfährst Du unter PAR-Werte einfach erklärt.

Wo solltest Du Euphyllia platzieren?
Ein Standort im unteren bis mittleren Bereich des Riffaufbaus funktioniert bei vielen Euphyllia gut. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Höhe im Aquarium, sondern die Kombination aus tatsächlich ankommendem Licht, Strömung und ausreichend freiem Raum.
Die fleischigen Polypen sollten sich vollständig ausdehnen können, ohne dauerhaft an scharfkantigem Riffgestein zu scheuern. Berücksichtige außerdem bereits beim Einsetzen die spätere Größe der Kolonie. Ein kleiner Ableger mit einem oder zwei Köpfen kann langfristig erheblich mehr Platz benötigen.
Wie Du Licht, Strömung und Abstand gemeinsam beurteilst, erklären wir unter Korallen richtig platzieren.

Welche Strömung brauchen Euphyllia?
Die richtige Strömung kannst Du bei Euphyllia besonders gut an den Polypen beobachten. Ideal ist meist eine leichte bis mittlere, breite, indirekte und abwechslungsreiche Wasserbewegung.
Die Tentakel sollten locker und weich hin- und herschwingen.
Sie sollten nicht dauerhaft stark in eine Richtung gedrückt werden.
Das Gewebe sollte nicht gegen das eigene Kalkskelett schlagen.
Auf der Koralle sollten sich keine dauerhaften Ablagerungen sammeln.
Eine häufige Fehlannahme lautet: Wenn sich Euphyllia gerne bewegt, braucht sie möglichst viel Strömung. Genau das kann problematisch werden. Ein harter direkter Pumpenstrahl kann das empfindliche fleischige Gewebe mechanisch belasten und dazu führen, dass sich die Koralle schlechter öffnet.
Mehr zur richtigen Pumpenausrichtung findest Du unter Strömungs-Pumpen richtig platzieren.

Welche Wasserwerte brauchen Euphyllia?
Euphyllia bilden ein Kalkskelett und benötigen deshalb eine zuverlässige Versorgung mit Calcium und Karbonaten. Gleichzeitig reagieren sie nicht nur auf einzelne Messwerte. Besonders wichtig sind möglichst stabile Bedingungen.
Temperatur: etwa 24–26 °C
Salinität: etwa 35 PSU
KH: etwa 7–9 dKH
Calcium: etwa 400–450 mg/l
Magnesium: etwa 1.250–1.350 mg/l
Nitrat: messbar und möglichst stabil
Phosphat: messbar und möglichst stabil
Nitrat und Phosphat solltest Du nicht grundsätzlich möglichst weit auf null reduzieren. Beide gehören zur Nährstoffversorgung des Aquariums. Entscheidend ist eine zum Besatz passende und möglichst stabile Entwicklung.
Gerade bei KH und Salinität solltest Du schnelle Veränderungen vermeiden. Ein geringfügig vom vermeintlichen Ideal abweichender, aber stabiler Wert ist häufig weniger problematisch als ständige größere Korrekturen.

Wasserwerte im Meerwasseraquarium – die wichtigsten Werte im Überblick
Hier erklären wir Dir KH, Calcium, Magnesium, Nitrat, Phosphat, Salinität, pH-Wert und weitere wichtige Wasserwerte sowie deren Zusammenhänge.

Warum sind KH und Calcium bei Euphyllia wichtig?
Euphyllia gehören zu den kalkbildenden Steinkorallen. Für den Aufbau ihres Skeletts benötigen sie unter anderem Calcium und Karbonate. Wächst Deine Euphyllia-Kolonie, steigt deshalb auch ihr Anteil am Verbrauch im Aquarium.
Bei wenigen kleinen LPS kann dieser Verbrauch zunächst relativ gering sein. Entwickeln sich daraus größere Kolonien oder kommen weitere Steinkorallen hinzu, kann sich der tägliche KH- und Calcium-Verbrauch deutlich verändern.
Kontrolliere deshalb nicht nur einzelne Messwerte, sondern beobachte die Entwicklung über längere Zeit.

Müssen Euphyllia gefüttert werden?
Euphyllia leben mit Zooxanthellen im Gewebe und erhalten dadurch einen großen Teil ihrer Energie über die Photosynthese. Trotzdem können sie zusätzlich aktiv Nahrung aufnehmen.
Geeignet können beispielsweise kleine Mysis, Artemia, feines Frostfutter oder passendes LPS-Korallenfutter sein. Eine gelegentliche gezielte Fütterung ist möglich, bei einer guten Gesamtversorgung aber nicht zwingend notwendig.
Wichtig ist die passende Futtergröße. Sehr große Futterstücke sind nicht automatisch besser und können die Koralle unnötig belasten. Beginne lieber mit kleinen Mengen und beobachte, ob das Futter tatsächlich aufgenommen wird.
Mehr zur gezielten Versorgung findest Du unter Korallen richtig füttern.

Warum brauchen Euphyllia so viel Abstand?
Euphyllia können benachbarte Korallen vernesseln. Besonders problematisch ist, dass die tagsüber sichtbare Größe nicht unbedingt zeigt, wie weit die Koralle tatsächlich reichen kann.
Ein kleiner Ableger wirkt zunächst harmlos. Mit zunehmendem Wachstum werden jedoch nicht nur mehr Köpfe gebildet – einzelne Euphyllia können zusätzlich längere Nesseltentakel entwickeln und damit benachbarte Korallen erreichen.
Plane deshalb nicht nur nach dem aktuellen Durchmesser. Berücksichtige die spätere Koloniegröße, die Strömungsrichtung und die Reichweite der Tentakel.
Besonders bei Euphyllia glabrescens solltest Du großzügig planen. Ihre langen Tentakel und ihre deutliche Nesselwirkung machen einen ausreichenden Sicherheitsabstand besonders wichtig.
Mehr dazu erfährst Du unter Kampftentakel erklärt.

Können verschiedene Euphyllia nebeneinander stehen?
Verschiedene Euphyllia werden häufig nebeneinander gepflegt und können sich teilweise besser tolerieren als völlig unterschiedliche Korallen-Gruppen. Trotzdem solltest Du daraus keine allgemeine Garantie ableiten.
Besonders Euphyllia glabrescens solltest Du bei der Kombination unterschiedlicher Tiere vorsichtig beobachten. Wenn sich zwei Korallen berühren und an einer Kontaktstelle Gewebe zurückgeht, solltest Du sie weiter auseinander setzen.
Plane auch bei vermeintlich verträglichen Euphyllia ausreichend Raum für Wachstum ein. Zwei kleine Ableger können problemlos nebeneinander aussehen und sich Monate später gegenseitig bedrängen.

Woran erkennst Du einen guten Euphyllia-Standort?
Die Polypen öffnen sich regelmäßig weit.
Die Tentakel bewegen sich locker in der Strömung.
Das Gewebe wirkt fleischig und gesund.
Das Gewebe reicht entsprechend der natürlichen Wuchsform bis zum Skelettansatz.
Die Koralle wird nicht dauerhaft stark in eine Richtung gedrückt.
Das Gewebe scheuert nicht am Riffgestein.
Die Färbung bleibt langfristig stabil.
Neue Köpfe beziehungsweise neues Skelettwachstum werden sichtbar.
Benachbarte Korallen besitzen ausreichend Abstand.
Ein gelegentliches Einziehen der Polypen ist normal. Bleibt eine Euphyllia dagegen über längere Zeit ungewöhnlich stark geschlossen, solltest Du systematisch nach der Ursache suchen.

Warum zieht sich eine Euphyllia zusammen?
Eine eingezogene Euphyllia ist nicht automatisch krank. Polypen können sich beispielsweise nach Transport, Berührung, Fütterung, Umsetzen oder Veränderungen von Licht und Strömung vorübergehend zurückziehen.
Bleibt die Koralle dauerhaft stark eingezogen, solltest Du mögliche Ursachen kontrollieren:
Schwankende Wasserwerte
Zu starke direkte Strömung
Abrupte Veränderung der Beleuchtung
Zu enger Standort
Vernesselung durch andere Korallen
Mechanische Verletzungen
Ungeeignete Nährstoffsituation
Temperaturstress
Gewebeprobleme
Verändere nicht sofort mehrere Dinge gleichzeitig. Prüfe zuerst, was sich im Aquarium tatsächlich verändert hat.

Warum verliert eine Euphyllia Gewebe?
Geweberückgang sollte bei Euphyllia ernst genommen werden. Besonders der Übergang zwischen dem fleischigen Gewebe und dem Kalkskelett verdient Aufmerksamkeit.
Mögliche Auslöser können unter anderem mechanische Verletzungen, eine dauerhaft zu harte Strömung, Vernesselungen, starke Schwankungen der Wasserwerte oder andere Stressfaktoren sein. Auch ungewöhnlicher brauner Schleim in Verbindung mit sich auflösendem Gewebe ist ein Warnsignal.
Entdeckst Du einen Schaden, solltest Du zuerst die grundlegenden Bedingungen kontrollieren und verhindern, dass die betroffene Stelle weiterhin mechanisch belastet oder von einer Nachbarkoralle vernesselt wird.

Warum öffnet sich eine Euphyllia nicht vollständig?
Eine Euphyllia muss nicht jeden Tag exakt gleich aussehen. Die Polypen können sich abhängig von Tageszeit, Fütterung und Umgebung unterschiedlich stark ausdehnen.
Wird die Expansion jedoch über mehrere Tage deutlich schlechter, lohnt sich eine systematische Kontrolle. Prüfe zuerst Wasserwerte und Temperatur. Beobachte anschließend Strömung und Beleuchtung am tatsächlichen Standort. Kontrolliere außerdem, ob eine Nachbarkoralle nachts Kontakt herstellen kann.
Häufig ist es sinnvoller, die Ursache zu finden, als die Koralle mehrfach hintereinander an verschiedene Stellen zu setzen.

Wie wachsen Euphyllia?
Die Wuchsform unterscheidet sich zwischen den Arten deutlich. Verzweigt wachsende Euphyllia bilden mit der Zeit zusätzliche Äste und Köpfe. Euphyllia paraancora gehört zu diesen verzweigten Formen.
Euphyllia ancora wächst dagegen zusammenhängend beziehungsweise mauerförmig. Dadurch lässt sie sich nicht genauso behandeln wie eine verzweigte Hammerkoralle.
Euphyllia glabrescens bildet ebenfalls verzweigte Kolonien. Mit zunehmender Zahl der Köpfe steigt nicht nur der Platzbedarf, sondern auch der Verbrauch an KH und Calcium.

Sind Euphyllia für Anfänger geeignet?
Euphyllia können durchaus für Aquarianer geeignet sein, die erste Erfahrungen mit LPS-Korallen sammeln möchten. Sie gehören aber nicht zu den Korallen, die Du unmittelbar nach dem Start eines neuen Aquariums einsetzen solltest.
Wichtiger als eine bestimmte Zahl von Wochen oder Monaten ist, dass Dein Aquarium stabil läuft. Du solltest Salinität, KH, Calcium, Magnesium, Nitrat und Phosphat kennen und Veränderungen zuverlässig erkennen können.
Wenn Du zusätzlich Beleuchtung, Strömung und den benötigten Abstand richtig einschätzen kannst, sind viele Euphyllia gut pflegbar.

Welche Euphyllia passt zu Dir?
Du möchtest besonders lange Tentakel und viel Bewegung: Euphyllia glabrescens
Du möchtest die klassische Hammerform mit zusammenhängendem Wachstum: Euphyllia ancora
Du möchtest eine verzweigte Hammerkoralle mit einzelnen Köpfen: Euphyllia paraancora
Bei der Entscheidung solltest Du trotzdem nicht nur nach der Optik auswählen. Überlege, welcher Standort verfügbar ist und wie viel Platz Du der späteren Kolonie dauerhaft geben kannst.

Euphyllia vor dem Kauf beurteilen
Beim Kauf solltest Du besonders auf das fleischige Gewebe achten. Es sollte entsprechend der jeweiligen Art gesund und möglichst vollständig erhalten sein. Deutlich zurückgehendes Gewebe, größere Verletzungen, ungewöhnlich freiliegende Skelettbereiche oder braune schleimige Stellen solltest Du kritisch beurteilen.
Ein gerade eingezogener Polyp ist dagegen nicht automatisch krank. Transport, Berührung, Fütterung oder eine Veränderung der Umgebung können dazu führen, dass sich eine gesunde Euphyllia vorübergehend zusammenzieht.
Weitere Hinweise findest Du unter Gesunde Korallen erkennen.

Euphyllia bei Korallenland
Der verfügbare Bestand verändert sich regelmäßig. Über die Shop-Suche kannst Du direkt prüfen, welche Euphyllia aktuell verfügbar sind.

Euphyllia im Korallenland-Shop suchen
Hier findest Du aktuell verfügbare Euphyllia aus unserem wechselnden Korallenbestand.

Euphyllia ancora suchen
Euphyllia glabrescens suchen
Euphyllia paraancora suchen

Häufige Fehler bei der Euphyllia-Haltung
Zu starke direkte Strömung
Zu schneller Wechsel auf deutlich stärkeres Licht
Zu wenig Abstand zu anderen Korallen
Nur nach der aktuellen Größe des Ablegers planen
KH und Salinität stark schwanken lassen
Nitrat und Phosphat grundsätzlich auf null drücken
Zu große Futtermengen geben
Geweberückgang am Skelettansatz übersehen
Eine eingezogene Koralle ständig umsetzen
Mehrere Haltungsbedingungen gleichzeitig verändern

Unser Tipp
Beobachte bei Euphyllia zuerst die Bewegung der Polypen. Sie zeigen Dir erstaunlich gut, ob die Strömung am Standort passt. Die Tentakel sollten sich weich und abwechslungsreich bewegen und nicht dauerhaft heftig in eine Richtung gedrückt werden.
Plane außerdem großzügiger, als es beim Kauf notwendig erscheint. Aus einer kleinen Euphyllia kann eine große Kolonie werden. Genügend Platz verhindert später Vernesselungen und erspart Dir, eine gut eingewachsene Koralle erneut versetzen zu müssen.

Kurz zusammengefasst
Euphyllia gehören zu den attraktivsten LPS-Korallen für das Meerwasseraquarium. Ihre großen beweglichen Polypen, intensive Farbvarianten und unterschiedlichen Wuchsformen machen Fackel- und Hammerkorallen zu besonderen Blickfängen.
Für eine erfolgreiche Haltung sind keine extremen Bedingungen notwendig. Entscheidend sind eine moderate Beleuchtung, eine leichte bis mittlere indirekte und wechselnde Strömung, stabile Wasserwerte und ausreichend Abstand zu anderen Korallen.
Besonders wichtig ist, nicht nur den kleinen Ableger beim Kauf zu betrachten. Plane von Anfang an für die spätere Kolonie. Wenn sich die Polypen regelmäßig weit öffnen, locker in der Strömung bewegen und gesundes Gewebe sowie neues Wachstum sichtbar sind, spricht vieles dafür, dass Deine Euphyllia einen passenden Standort gefunden hat.

Haftungsausschluss
Die Inhalte wurden sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt und dienen als Orientierung; individuelle Aquarienbedingungen und Reaktionen der Tiere können abweichen.

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Gerd Raabe
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