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Die schönsten Weichkorallen für dein Meerwasseraquarium

Weichkorallen gehören für viele Meerwasseraquarianer zu den schönsten und zugleich angenehmsten Korallen überhaupt. Sie bringen Bewegung ins Aquarium, leuchten in kräftigen Farben und wirken oft besonders natürlich. Während Steinkorallen durch ihre festen Skelette und klaren Wuchsformen auffallen, begeistern Weichkorallen durch ihr weiches Gewebe, ihre feinen Polypen und ihr ständiges Spiel in der Strömung.

Viele Arten gelten als vergleichsweise robust und eignen sich deshalb auch für Aquarianer, die noch nicht lange in der Meerwasseraquaristik unterwegs sind. Trotzdem sollte man Weichkorallen nicht unterschätzen. Einige wachsen sehr schnell, andere können benachbarte Tiere verdrängen oder empfindlich auf einen unpassenden Standort reagieren.

In diesem Artikel lernst du einige der schönsten Weichkorallen kennen und erfährst, welche Ansprüche sie an Licht, Strömung und Pflege stellen.

Was sind Weichkorallen?

Weichkorallen besitzen kein festes Kalkskelett wie LPS oder SPS Korallen. Ihr Körper besteht überwiegend aus weichem Gewebe. Für Halt sorgen kleine Kalknadeln im Gewebe, die sogenannten Sklerite.

Dadurch wirken viele Weichkorallen besonders beweglich. Ihre Polypen schwingen in der Strömung und verleihen dem Aquarium eine lebendige Optik.

Zu den bekanntesten Weichkorallen gehören Lederkorallen, Fingerlederkorallen, Röhrenkorallen, Scheibenanemonen und verschiedene Arten aus der Gruppe der Zoanthus. Auch wenn einige dieser Tiere biologisch nicht exakt zur gleichen Korallengruppe gehören, werden sie im Aquarienalltag häufig gemeinsam als pflegeleichte Weichkorallen bezeichnet.

Warum Weichkorallen so beliebt sind

Weichkorallen verbinden eine natürliche Optik mit meist überschaubaren Pflegeansprüchen. Viele Arten benötigen keine extrem starke Beleuchtung und kommen mit moderater Strömung gut zurecht.

Außerdem wachsen zahlreiche Weichkorallen recht zuverlässig. Gerade in jungen Aquarien können sie dabei helfen, freie Flächen im Riff zu besiedeln und dem Becken schnell ein lebendiges Aussehen zu geben.

Ein weiterer Vorteil ist ihre sichtbare Bewegung. Während viele SPS Korallen eher statisch wirken, reagieren Weichkorallen auf jede Veränderung der Strömung.

Sarcophyton

Sarcophyton wird häufig als Pilzlederkoralle bezeichnet und gehört zu den Klassikern im Meerwasseraquarium.

Die Koralle bildet einen kräftigen Stamm und eine breite, oft tellerförmige Krone. Auf der Oberfläche sitzen zahlreiche kleine Polypen, die bei guter Haltung weit geöffnet sind.

Sarcophyton gibt es in verschiedenen Farbtönen. Besonders beliebt sind grüne Varianten, deren Polypen unter blauer Beleuchtung intensiv leuchten können.

Die Pilzlederkoralle bevorzugt eine mittlere bis kräftige, abwechslungsreiche Strömung. Ablagerungen auf der Oberfläche sollten vermieden werden.

Von Zeit zu Zeit zieht sich die Koralle vollständig zusammen und bildet eine glänzende Haut. Diese wird nach einigen Tagen abgestoßen. Das ist normalerweise kein Grund zur Sorge, sondern ein natürlicher Reinigungsvorgang.

Sarcophyton kann mit der Zeit sehr groß werden. Du solltest deshalb bereits beim Einsetzen ausreichend Platz einplanen.

Sinularia

Sinularia gehört zu den vielseitigsten Weichkorallen überhaupt. Je nach Art bildet sie fingerartige, buschige oder stark verzweigte Kolonien.

Besonders schöne Varianten zeigen grüne, gelbliche oder cremefarbene Polypen. Durch ihre verzweigte Form wirkt Sinularia wie ein kleiner Unterwasserbaum.

Viele Arten sind robust und wachsen bei guten Bedingungen zügig. Sie bevorzugen meist eine mittlere bis kräftige Strömung und eine gute Beleuchtung.

Sinularia kann sich stark ausbreiten und benachbarte Korallen bedrängen. Deshalb solltest du regelmäßig kontrollieren, ob die Kolonie genügend Abstand zu anderen Tieren hat.

Lobophytum

Lobophytum wird häufig als Lappenlederkoralle bezeichnet. Sie ähnelt auf den ersten Blick einer Sarcophyton, besitzt jedoch oft eine stärker gefaltete oder lappenförmige Oberfläche.

Die Koralle kann große, eindrucksvolle Kolonien bilden und eignet sich besonders gut als Blickfang im mittleren oder hinteren Bereich des Aquariums.

Auch Lobophytum häutet sich regelmäßig. Während dieser Phase bleibt sie geschlossen und kann etwas glatter oder glänzender wirken.

Eine gute Strömung unterstützt die Koralle dabei, die alte Haut vollständig abzustreifen.

Farblich reicht die Auswahl von Beige und Braun bis zu Grün und Gelb. Besonders attraktive Varianten besitzen intensiv gefärbte Polypen.

Capnella

Capnella ist unter dem Namen Kenia Bäumchen bekannt und gehört zu den bekanntesten Weichkorallen für Einsteiger.

Die Koralle bildet einen weichen Stamm mit verzweigten Ästen. In der Strömung bewegt sie sich sanft hin und her und wirkt dadurch besonders lebendig.

Capnella ist robust und kommt mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurecht. Sie wächst häufig sehr schnell und kann kleine Ableger selbstständig abwerfen.

Diese Ableger setzen sich an anderen Stellen im Aquarium fest und bilden neue Kolonien. Dadurch kann sich die Koralle innerhalb kurzer Zeit stark vermehren.

Wer ein kontrolliert gestaltetes Riff bevorzugt, sollte Capnella deshalb regelmäßig zurückschneiden und unerwünschte Ableger frühzeitig entfernen.

Cladiella

Cladiella wird häufig als Bäumchenweichkoralle bezeichnet. Sie bildet weiche, verzweigte Äste und besitzt eine besonders zarte Oberfläche.

Die Farbe reicht meist von Creme über Beige bis zu einem leichten Rosa oder Violett.

Cladiella reagiert stark auf Strömung und kann ihr Erscheinungsbild im Laufe des Tages deutlich verändern. Bei geöffneten Polypen wirkt sie weich und buschig, bei geschlossenen Polypen dagegen deutlich kompakter.

Die Koralle bevorzugt eine moderate Beleuchtung und eine wechselnde Strömung. Zu starke direkte Strömung kann dazu führen, dass sie sich dauerhaft zusammenzieht.

Nephthya

Nephthya gehört zu den besonders attraktiven Weichkorallen. Sie bildet oft fein verzweigte, buschige Kolonien und ist in verschiedenen Farbtönen erhältlich.

Viele Aquarianer schätzen die elegante Form und die feinen Polypen. Besonders grüne oder gelbliche Varianten können unter blauer Beleuchtung sehr intensiv wirken.

Nephthya benötigt eine gute Wasserqualität und eine ausreichende Strömung. Ablagerungen zwischen den Ästen sollten vermieden werden.

Je nach Art kann sie etwas empfindlicher sein als klassische Lederkorallen. Ein stabil laufendes Aquarium ist deshalb von Vorteil.

Briareum

Briareum gehört zu den auffälligsten flächig wachsenden Korallen im Meerwasseraquarium.

Die Koralle bildet eine violette oder bräunliche Gewebematte, aus der zahlreiche grüne Polypen wachsen. Bei geöffneten Polypen wirkt die gesamte Fläche wie eine bewegte Wiese.

Briareum ist robust und wächst häufig sehr schnell. Genau darin liegt aber auch die größte Herausforderung.

Die Koralle kann Steine, Rückwände und sogar andere Korallen überwachsen. Deshalb solltest du sie am besten auf einem einzelnen Stein platzieren, der keinen direkten Kontakt zum restlichen Riff hat.

So lässt sich das Wachstum besser kontrollieren.

Pachyclavularia

Pachyclavularia wird oft als grüne Sternpolypenkoralle bezeichnet. Sie ähnelt Briareum und bildet ebenfalls eine flächige Gewebematte mit langen, leuchtend grünen Polypen.

Die Koralle bringt viel Bewegung ins Aquarium und ist besonders unter blauer Beleuchtung ein echter Blickfang.

Auch Pachyclavularia wächst schnell und kann große Flächen besiedeln. Eine isolierte Platzierung ist deshalb sinnvoll.

Auf einem einzelnen Stein im Sand kann sich die Koralle ausbreiten, ohne sofort den gesamten Riffaufbau zu überwachsen.

Xenia

Xenia gehört zu den bekanntesten und zugleich faszinierendsten Weichkorallen.

Viele Arten bewegen ihre Polypen aktiv und rhythmisch. Dieses Pumpen macht die Koralle zu einem besonderen Blickfang.

Xenia wächst häufig schnell und kann innerhalb kurzer Zeit größere Flächen besiedeln. Manche Aquarianer lieben diese Eigenschaft, andere empfinden sie später als Herausforderung.

Die Koralle reagiert teilweise empfindlich auf Veränderungen der Wasserwerte. Während sie in einem Aquarium hervorragend wächst, kann sie in einem anderen Becken ohne erkennbaren Grund zurückgehen.

Ein stabiler Salzgehalt und möglichst gleichbleibende Bedingungen sind besonders wichtig.

Anthelia

Anthelia ähnelt auf den ersten Blick einer Xenia, zeigt jedoch meist keine ausgeprägten Pumpbewegungen.

Die langen, feinen Polypen bewegen sich weich in der Strömung und bilden mit der Zeit größere Flächen.

Anthelia ist pflegeleicht und wächst bei passenden Bedingungen schnell. Sie eignet sich gut für Bereiche mit moderater Beleuchtung und sanfter bis mittlerer Strömung.

Auch hier solltest du das Wachstum im Auge behalten. Die Koralle kann freie Flächen rasch erobern und andere Tiere überwachsen.

Zoanthus

Zoanthus gehören zu den farbenprächtigsten Tieren im Meerwasseraquarium.

Die kleinen, knopfförmigen Polypen wachsen in Kolonien und sind in einer kaum überschaubaren Farbvielfalt erhältlich. Grün, Rot, Orange, Gelb, Blau und Violett sind ebenso möglich wie mehrfarbige Muster.

Zoanthus benötigen je nach Variante eine moderate bis kräftige Beleuchtung. Die Strömung sollte so stark sein, dass sich kein Schmutz zwischen den Polypen ablagert.

Die Korallen können sich mit der Zeit flächig ausbreiten und eignen sich hervorragend, um einzelne Steine farbenprächtig zu gestalten.

Beim Umgang mit Zoanthus solltest du immer vorsichtig sein. Einige Arten können Palytoxin enthalten. Trage beim Schneiden oder Umsetzen geeignete Handschuhe und eine Schutzbrille. Wasche deine Hände gründlich und bearbeite die Tiere niemals mit heißem Wasser oder kochendem Wasser.

Discosoma

Discosoma gehört zu den Scheibenanemonen und ist in vielen Farben erhältlich.

Die Tiere wachsen flach auf dem Gestein und besitzen eine glatte oder leicht strukturierte Oberfläche. Besonders rote, blaue, grüne und gestreifte Varianten sind beliebt.

Discosoma bevorzugt meist eine eher schwache bis mittlere Beleuchtung. Bei zu starkem Licht zieht sich die Scheibe häufig zusammen oder wandert in einen schattigeren Bereich.

Die Strömung sollte sanft sein. Ein harter Wasserstrahl kann verhindern, dass sich die Scheiben vollständig öffnen.

Discosoma vermehrt sich durch Teilung und kann mit der Zeit größere Gruppen bilden.

Rhodactis

Rhodactis gehört ebenfalls zu den Scheibenanemonen, wirkt jedoch meist kräftiger und stärker strukturiert als Discosoma.

Die Oberfläche kann mit kleinen Bläschen, Noppen oder langen Tentakeln bedeckt sein.

Rhodactis gibt es in zahlreichen Farben und Mustern. Besonders mehrfarbige Varianten sind sehr gefragt.

Viele Arten wachsen recht groß und können benachbarte Korallen vernesseln. Du solltest deshalb ausreichend Abstand einplanen.

Einige Rhodactis nehmen auch größere Futterstücke an. Eine zusätzliche Fütterung ist aber nicht zwingend notwendig.

Ricordea

Ricordea gehört zu den schönsten Scheibenanemonen überhaupt.

Die gesamte Oberfläche ist mit kleinen, runden Bläschen bedeckt. Diese können je nach Variante orange, grün, blau, rosa oder mehrfarbig sein.

Ricordea bevorzugt eine moderate Beleuchtung und eine sanfte Strömung.

Bei passenden Bedingungen öffnet sich die Scheibe weit und zeigt ihre Farben besonders intensiv.

Ricordea wächst meist langsamer als viele andere Weichkorallen. Dadurch eignet sie sich gut für Aquarien, in denen eine kontrollierte Gestaltung wichtig ist.

Welche Weichkorallen eignen sich für Anfänger?

Für Einsteiger eignen sich vor allem robuste Arten, die kleinere Schwankungen verzeihen.

Sarcophyton, Sinularia, Capnella, Briareum, Pachyclavularia, Discosoma und viele Zoanthus Varianten sind häufig eine gute Wahl.

Trotzdem solltest du dich immer über die jeweilige Koralle informieren. Auch innerhalb einer Gattung können die Ansprüche unterschiedlich sein.

Besonders schnell wachsende Arten solltest du von Anfang an so platzieren, dass du ihre Ausbreitung kontrollieren kannst.

Die richtige Beleuchtung

Viele Weichkorallen kommen mit einer schwächeren Beleuchtung zurecht als SPS Korallen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Licht keine Rolle spielt.

Zu wenig Licht kann dazu führen, dass sich die Koralle stark streckt, ihre Farben verliert oder nur langsam wächst.

Zu viel Licht kann ebenfalls Stress verursachen. Besonders Scheibenanemonen reagieren häufig empfindlich auf eine zu hohe Lichtintensität.

Neue Korallen solltest du deshalb langsam an deine Beleuchtung gewöhnen. Beginne lieber an einem etwas dunkleren Standort und setze die Koralle schrittweise höher.

Die passende Strömung

Die meisten Weichkorallen bevorzugen eine wechselnde und indirekte Strömung.

Das Gewebe sollte sich bewegen, aber nicht dauerhaft stark zusammengedrückt werden.

Lederkorallen profitieren von einer etwas kräftigeren Wasserbewegung. Dadurch können sie Ablagerungen und abgestoßene Haut besser entfernen.

Scheibenanemonen mögen es meist deutlich ruhiger.

Beobachte die Koralle. Wenn sie sich gut öffnet und sich natürlich bewegt, ist die Strömung meist passend.

Wasserwerte für Weichkorallen

Auch robuste Weichkorallen benötigen stabile Wasserwerte.

Besonders wichtig sind Temperatur, Salinität, Karbonathärte, Nitrat und Phosphat.

Viele Weichkorallen kommen mit etwas höheren Nährstoffwerten besser zurecht als empfindliche SPS Korallen. Nitrat und Phosphat sollten trotzdem nicht unkontrolliert ansteigen.

Dauerhaft nicht nachweisbare Nährstoffwerte können ebenfalls problematisch sein.

Regelmäßige Wasserwechsel, eine angepasste Fütterung und eine funktionierende Filtertechnik schaffen meist gute Bedingungen.

Chemische Abwehrstoffe

Einige Weichkorallen geben Stoffe an das Wasser ab, mit denen sie sich gegen andere Korallen behaupten.

Besonders große Lederkorallen können dadurch das Wachstum empfindlicher Steinkorallen beeinflussen.

In einem gemischten Riff sind deshalb eine gute Abschäumung, regelmäßige Wasserwechsel und bei Bedarf Aktivkohle sinnvoll.

Ausreichend Abstand zwischen den Korallen reduziert zusätzliche Probleme.

Schnell wachsende Arten richtig platzieren

Korallen wie Briareum, Pachyclavularia, Xenia und Anthelia können sich sehr schnell ausbreiten.

Setzt du sie direkt in den zentralen Riffaufbau, kann es später schwierig werden, sie wieder zu entfernen.

Eine Platzierung auf einem einzelnen Stein im Sand ist oft die beste Lösung.

So kannst du das Wachstum kontrollieren und den Stein bei Bedarf einfacher herausnehmen oder bearbeiten.

Warum sich Weichkorallen manchmal schließen

Es ist normal, dass sich eine Weichkoralle gelegentlich zurückzieht.

Lederkorallen häuten sich regelmäßig. Zoanthus bleiben nach einem Standortwechsel manchmal einige Tage geschlossen. Auch Veränderungen bei Strömung oder Licht können eine kurze Reaktion auslösen.

Bleibt eine Koralle längere Zeit geschlossen, solltest du Wasserwerte, Standort und mögliche Schädlinge kontrollieren.

Ablagerungen, zu starke Strömung oder ein direkter Kontakt zu einer anderen Koralle können ebenfalls die Ursache sein.

Weichkorallen im Mischriff

Weichkorallen lassen sich gut mit LPS und SPS kombinieren.

Dabei solltest du jedoch die unterschiedlichen Ansprüche beachten.

SPS benötigen häufig mehr Licht und eine stärkere Strömung. Scheibenanemonen bevorzugen dagegen meist ruhigere und etwas dunklere Bereiche.

Lederkorallen können sehr groß werden und andere Korallen beschatten.

Wenn du das Wachstum bereits bei der Planung berücksichtigst, lassen sich abwechslungsreiche und harmonische Riffaufbauten gestalten.

Welche Weichkoralle ist die schönste?

Diese Frage lässt sich kaum allgemein beantworten.

Wer starke Farben liebt, wird wahrscheinlich bei Zoanthus oder Ricordea fündig.

Wer Bewegung im Aquarium bevorzugt, könnte sich für Xenia, Briareum oder eine große Lederkoralle entscheiden.

Freunde natürlicher Wuchsformen finden mit Sinularia, Nephthya oder Lobophytum passende Tiere.

Oft entsteht die schönste Wirkung durch eine Kombination verschiedener Formen und Farben.

Unsere Erfahrungen bei Korallenland

Weichkorallen werden manchmal zu Unrecht als einfache Anfängerkorallen abgetan. Dabei können sie ein Meerwasseraquarium genauso eindrucksvoll prägen wie LPS oder SPS.

Eine große grüne Lederkoralle, eine leuchtende Zoanthus Kolonie oder eine bewegte Fläche aus Sternpolypen wird schnell zum Blickfang.

Bei Korallenland achten wir darauf, dass eine Koralle nicht nur schön aussieht, sondern auch zum vorhandenen Aquarium passt.

Gerade bei schnell wachsenden Arten ist eine ehrliche Beratung wichtig. Wer von Anfang an weiß, wie sich eine Koralle entwickelt, kann sie passend platzieren und spätere Probleme vermeiden.

Fazit

Weichkorallen gehören zu den vielseitigsten Korallen im Meerwasseraquarium.

Sie bieten intensive Farben, natürliche Wuchsformen und viel Bewegung. Viele Arten sind robust und eignen sich auch für Aquarianer mit wenig Erfahrung.

Sarcophyton, Sinularia und Lobophytum können zu großen Blickfängen heranwachsen. Briareum und Pachyclavularia bilden leuchtende Flächen. Zoanthus, Ricordea und Rhodactis begeistern mit außergewöhnlichen Farben und Mustern.

Trotz ihrer oft einfachen Pflege solltest du Wachstum, Platzbedarf und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Korallen berücksichtigen.

Mit einer durchdachten Auswahl und der passenden Platzierung kannst du ein abwechslungsreiches Riff gestalten, das lebendig wirkt und dir über viele Jahre Freude bereitet.

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